Neues aus dem reichshauptslum: tod in berlin

Jetzt soll es wegen der Zustände am Lageso einen ersten Toten geben – das berichten zumindest Helfer. Der Tod eines 24-jährigen Syrers sei eine „direkte Folge von der Wartesituation am Lageso“, sagt Diana Henniges von der Initiative „Moabit hilft“ zu SPIEGEL ONLINE . Der junge Mann habe seit Wochen immer wieder beim Lageso vorstellig werden müssen, um Krankenscheine und andere Leistungen dort abzuholen. „Er war vom Warten in der Kälte ausgelaugt, hatte einen grippalen Infekt. Am Ende hat er sich auch mit Fieber am Lageso anstellen müssen“. Er habe zudem nichts zu essen gehabt, weil das Lageso das Geld dafür nicht auszahle

Aber hej, berlin ist halt eine arme stadt, die so etwas nicht organisiert bekommt. Da wird dann halt mal unnötig verreckt. Das heißt aber nicht, dass kein geld für wichtigeres da wäre.

Nachträgchen: Oh, gibt es da etwa nicht einmal eine leiche? Huch! Da wird sich die scheißpresse doch nicht etwa einen bären aufbinden lassen haben, denn das wurde ja doch ein paar mal gemeldet… (Ich kann mir ja kaum vorstellen, dass das so einfach geht, aber ich habe mich eben immer noch nicht so vollumfänglich an den clickbait-kwantitätsjornalismus des gegenwärtigen „internetz-jornalismus“ gewöhnt, wie das erforderlich wäre.)

Nachtrag 28. Januar, 14:30 Uhr:

Lageso in Berlin
„Moabit hilft“ ist fassungslos über erfundenen Flüchtlingstod

Eine Antwort zu “Neues aus dem reichshauptslum: tod in berlin

  1. Es scheint mir, Operation Mindfuck ist ein voller Erfolg in den letzten Tagen. Was da alles plötzlich alles auftaucht in den Medien 😀

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