Strafvereitelung im amt des tages

Seit Mitternacht dürfen die Safe-Harbor-Regeln für Datenübertragungen in die USA nicht mehr angewandt werden […] Es ist aber nicht davon auszugehen, dass die nationalen Datenschutzbehörden ab heute gegen illegale Datentransfers vorgehen. Angesichts der fortgesetzten Bemühungen um eine neue Regelung wäre das politisch untunlich

Die besten „rechtsstaaten“, die man für geld kaufen kann…

„Dark web“ des tages

Tja, ist schon kacke, wenn man eine webseit fürs „dark web“ aufsetzt und den websörver nicht ein bisschen sicher konfiguriert, so dass ein paar informazjonen rausgepustet werden:

In late 2015, Muffet found a dark web search engine with a leaky status page that showed what people were searching for […] Amongst the searches that survived his redactions for distastefulness was the question “how to get rid of 2 bodys”.

[…]

The screen shot below shows the server status page for a European, left-wing magazine that I found on Tor. The page reveals that the magazine, a .onion site, is sharing a server with a completely unrelated .net job website.

The job site isn’t on Tor so its location is public and can be discovered in seconds

Nur für den fall, dass jemand da draußen glaubt, im darknet bewege man sich einigermaßen sicher und kann nicht erwischt werden.

Reichsdatenautobahnminister des tages

Der reichsdatenautobahnminister Alexander Doofrindt (CSU) will zwar ein paar milljarden øre für den datenautobahnausbau ausgeben, damit auch die ihn schmierenden unternehmen nicht selbst investieren müssen, aber so richtig ausgerechnet, wie er auf seine geldausgabewünsche kommt, hat er nicht. Dafür hätte er ja auch so ein digitaltechnisches gerät wie einen taschenrechner verwenden müssen, und ob das mit seiner eher eingeschränkten kompedingsda möglich ist, ist nun einmal fraglich.

Die Prüfer kritisieren demnach, dass das Ministerium einen Stellenbedarf anmeldete, ohne diesen nachzuweisen. Ein Kontaktcenter im vom Ministerium beauftragten Breitbandbüro habe nur wenig zu tun: Im Januar 2015 mussten die Mitarbeiter dort im Schnitt lediglich 3,9 Telefonate pro Tag führen und 9,2 E-Mails beantworten, obwohl im Bundeshaushalt rund 2,5 Millionen Euro für den Betrieb des Breitbandbüros veranschlagt waren

Klingt ja nach einem sehr lockeren und fürs kaffeetrinken recht hochbezahlten dschobb. Schade, dass man dabei von so verkommenen, asozjalen arschlöchern umgeben ist — und vermutlich sogar ein guter kumpel solcher arschlöcher sein muss, um an so eine staatliche alimentierung zu kommen. Gerüchte, dass es dennoch mehrere wochen dauern kann, bis eine mäjhl an ein „breitbandbüro“ beantwortet wird, sind natürlich gerüchte, die jeder grundlage entbehren. :mrgreen:

Netzfeminismus des tages

So ungern ich einen link ausgerechnet zu einem blog wie „mobilegeeks“ lege, heute muss ich das einfach mal tun. Ist aber ein bissjen mehr text dort, auch mit einem vorlauf mit bildschirmfotos zur dokumentazjon der „argumentativen kultur“…

Warnung: einiges im verlinkten text kann lachanfälle, ermüdung, resignazjon und hirnkrebs auslösen.

Übrigens: „die wachen haben eine gemeinsame welt, im schlafe wendet sich jeder seiner eigenen zu“. (Heraklit von efesus, rd. 500 jährchen vor dem beginn unserer zeitrechnung)