Reichsdatenautobahnminister des tages

Der reichsdatenautobahnminister Alexander Doofrindt (CSU) will zwar ein paar milljarden øre für den datenautobahnausbau ausgeben, damit auch die ihn schmierenden unternehmen nicht selbst investieren müssen, aber so richtig ausgerechnet, wie er auf seine geldausgabewünsche kommt, hat er nicht. Dafür hätte er ja auch so ein digitaltechnisches gerät wie einen taschenrechner verwenden müssen, und ob das mit seiner eher eingeschränkten kompedingsda möglich ist, ist nun einmal fraglich.

Die Prüfer kritisieren demnach, dass das Ministerium einen Stellenbedarf anmeldete, ohne diesen nachzuweisen. Ein Kontaktcenter im vom Ministerium beauftragten Breitbandbüro habe nur wenig zu tun: Im Januar 2015 mussten die Mitarbeiter dort im Schnitt lediglich 3,9 Telefonate pro Tag führen und 9,2 E-Mails beantworten, obwohl im Bundeshaushalt rund 2,5 Millionen Euro für den Betrieb des Breitbandbüros veranschlagt waren

Klingt ja nach einem sehr lockeren und fürs kaffeetrinken recht hochbezahlten dschobb. Schade, dass man dabei von so verkommenen, asozjalen arschlöchern umgeben ist — und vermutlich sogar ein guter kumpel solcher arschlöcher sein muss, um an so eine staatliche alimentierung zu kommen. Gerüchte, dass es dennoch mehrere wochen dauern kann, bis eine mäjhl an ein „breitbandbüro“ beantwortet wird, sind natürlich gerüchte, die jeder grundlage entbehren. :mrgreen:

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