Enteignung und technikverhinderung des tages

In der schönen neuen welt nach den vorstellungen der geschäftstüchtigen technikverhinderer muss sich eine neue batterie erst einmal autorisieren:

The system does not support batteries that are not genuine Lenovo-made or authorized. The system will continue to boot, but may not charge unauthorized batteries

Auch weiterhin viel spaß beim abgezocktwerden, ihr konsumtrottel! Und nein, auch wenn ihr damals im fysikunterricht eure hirnchen belüftet habt und heute auch noch stolz auf euer unwissen seid¹: zum laden eines akkus braucht man zwar einen ladestrom, aber kein autentifizierungsverfahren.

¹Jedes mal, wenn mir einer voller stolz und nach zustimmung fischend sagt, dass er mit matematik und fysik noch nie klargekommen ist, möchte ich kotzen.

Adobe und „cloud“ des tages

Wenn ihr diese „creative cloud“-blähsoftwäjhr von adobe auf äppel verwendet und euch die letzte sicherheitsaktualisierung abgeholt habt, dann solltet ihr euch besser nicht bei eurem enteignungsdienst anmelden, denn sonst werden fröhlich in irgendwelchen verzeichnissen bei euch irgendwelche dateien gelöscht. Tja, die zusätzliche komplexität, die enteignung und die zusätzlichen sicherheitsrisiken, die sich im reklamewort „cloud“ verstecken, erhöhen nun einmal die fehleranfälligkeit…

Auch weiterhin viel spaß mit den beglückungsideen der leute, die euch enteignen wollen und euch zusätzliche abhängigkeiten ins leben implementieren wollen! Zum sklavenmarkt zweite tür links. Jeder nur ein joch.

Adblockerblocker des tages

Die scheißpresseverleger haben eine tolle einsicht in tolle sprache gekleidet:

Adblocking ist wie der Klimawandel

In der tat, werte scheißpresseverleger, damit habt ihr auf bizarre weise recht. Dass eure drexseits nur noch mit adblocker genießbar sind, das habt ihr komplett selbst verschuldet, es ist voranschreitend und es wird auch kein zurück mehr geben, weil…

  1. …ganz viele menschen inzwischen gemerkt haben, wie schön und schnell das internetz ist, wenn nicht tonnen von unerwünschter, träckender und nervender scheißreklame nachgeladen werden; und weil…
  2. …ein adblocker eine unverzichtbare sicherheitssoftwäjhr ist, die vor schadsoftware schützt, die man sich über kriminelle werbekampanjen einfangen kann. (Wer mir nicht glaubt, glaubt vielleicht golem. Oder heise.)

Ihr scheißpresseverleger, ihr stellt euch da hin und sagt euren von euch verachteten lesern so etwas wie „schaltet doch bitte eure kompjutersicherheitssoftwäjhr ab, damit unser geschäft besser läuft„. Ihr merkt hoffentlich selbst, dass ihr damit auch endlich wie die schäbigen halunken klingt, die ihr immer schon gewesen seid, und ich hoffe, dieser klang prägt sich jedem menschen unvergesslich ein, damit niemand mit anstand mehr irgendetwas mit euch zu tun haben will!

Geht einfach sterben, wenn ihr kein seriöseres geschäftsmodell habt, scheißpresseverleger, und reißt diese ganzen scheißjornalisten gleich mit ins grab! Oder wenigstens in die arbeitslosigkeit, weil es nicht genügend offene stellen für professjonelle lügner geben wird. Dann können die drexschreiberlinge nämlich endlich mal das hartz IV genießen, dass sie aktiv herbeipropagandiert haben — wenn diese billig eingekauften schreibtischtäter schon für die von ihnen mit lügen, propaganda, gezielten emozjonalisierungen und verdrehungen herbeigeschriebenen scheißkriege nicht zu gebrauchen sind. Und wenns euch im offenen internetz nicht gefällt, scheißpresseverleger, dann geht doch nach drüben! Ihr arschgeburten mit euren kwalitätsfreien propagandamedien! Ihr großhirnkastraten! Ihr platitüdenbarone! Folgt einfach der „rhein-zeitung“ und verschwindet!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich vor ein paar monaten mal in einer größer angelegten studie die ganzen senkkopfzombies angeschaut, die ständig mit ihrer ausgelagerten hirnmasse rummachen und beim angucken eine total unerwartete entdeckung gemacht:

Smartphones machen abhängig, unproduktiv und unglücklich: Das ist das Fazit von Alexander Markowetz, Forscher der Universität Bonn. Der Juniorprofessor für Informatik hat mit Hilfe einer App die Handy-Nutzung von 60.000 Personen ausgewertet

Auch weiterhin viel spaß… ähm… abhängigkeit, unproduktivität und unglück mit euren wischofonen!

(Ich würde es allerdings sehr begrüßen, wenn einmal einer dieser wisschenschaftler eine studie machte, wie abhängig, unproduktiv unglücklich, dumm und passiv das fernsehen die menschen macht. Von daher betrachtet ist das wischofon ein echter fortschritt…)