Heise-schleichwerbung des tages

Heise onlein scheint mal wieder auf die immer häufigeren adblocker zu reagieren und übt sich in mutmaßlich gut bezahlter, ungekennzeichneter, völlig offensichtlicher schleichwerbung für ein antivirus-schlangenöl im redakzjonellen teil. Ja, leute, mit dieser art von „content marketing“ wird der jornalismus ganz bestimmt gerettet! Müsst ihr nur feste feste dran glauben! Eure leser mögen das, wenn ihre intelligenz offen verachtet wird. Müsst ihr nur ganz feste dran glauben! Dann funkzjoniert das auch… :mrgreen:

Ach, apropos jornalismus und „locky“: ich konnte mich zu diesem tema auch nicht zurückhalten, und obwohl ich das viel zu schnell runtergetippt habe und viel zu wenig in die detaijs gegangen bin, halte ich das ergebnis für immer noch hilfreicher als derartige beschissene schleichwerbungen, wie sie heise dazu zum besten gibt.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat zusätzlich seiner umfangreichen forschung einen nebendschobb als ministerpräsident eines bundeslandes der BRD angenommen:

Ministerpräsident Tillich hat eingeräumt, dass Sachsen ein Problem mit Rechtsextremismus hat. Dieses sei größer, als „der ein oder andere bisher wahrhaben wollte“. Der CDU-Politiker rief nun nach einem „starken Staat“.

Die welt wird nach dieser erkenntnis nicht mehr die gleiche sein! :mrgreen:

„Affiliäte“-programm des tages

Der Sicherheitsexperte hat zudem ein interessantes Detail zum Verbreitungsweg des Erpressungs-Trojaners herausgefunden: Offenbar gibt es ein Partnerprogramm, das denjenigen an den erpressten Einnahmen beteiligt, der Locky auf den Rechner des Opfers geschleust hat

Jetzt fehlt nur noch, dass sich die „locky“-programmierer genau so wie andere affiliäte-geschäftemacher hinstellen, sich ausdrücklich von der spämm distanzieren und jede verantwortung dafür abtun — und damit genau so durchkommen wie die ganzen anderen finanzierer der widerwärtigen scheißspämmer. :mrgreen:

Zum glück ist das nicht zu befürchten. „Locky“ ist — im gegensatz etwa zu fickfleischmärkten, börsenwettzettelplattformen, verkäufern überteuerter prepäjhd-„kreditkarten“ und versandhändlern — in seiner kombinazjon aus datensabotahsche und erpressung klar kriminell. Aber es würde mich überhaupt nicht überraschen, wenn „locky“ von den gleichen spämmenden affiliäte-lumpenkaufleuten verbreitet würde, die auch die legaleren angebote mit klar illegaler spämm verbreiten. Nein, da wüxe eindeutig zusammen, was schon lange zusammen gehört…

Datenschleuder des tages

Die datenbank zum forum von linux mint ist mindestens einen monat vor der öffentlichen mitteilung durch einen kräck vollständig kompromittiert gewesen — und wird seit dem 16. januar fröhlich gehandelt. Ja, die ganzen dort angesammelten daten, einschließlich der mäjhladressen, der nicks, der gehäschten passwörter und was sonst so angegeben wurde, befinden sich in den händen von kriminellen. Und dass das jemand gemerkt und dem projekt übers zwitscherchen mitgeteilt hat, scheint auch keinen interessiert zu haben. Bis es dann auf einmal ein ISO mit schadsoftwäjhr zum daunload auf der linux-mint-homepäjtsch gab…

Weia!