Nvidea des tages

Der kürzlich veröffentlichte Nvidia-Grafikkartentreiber 364.47 WHQL enthält einen schwerwiegenden Fehler in der Installationsroutine, der dazu führen kann, dass das Windows-Betriebssystem nicht mehr startet

Verstehe mich jetzt niemand falsch: auch AMD ist ein krampf im allerwertesten. Aber seit ich mal erlebt habe, dass die installazjon eines nvidea-treibers für windohs die partizjonstabelle verändert hat, weiß ich, dass nvidea einfach nur böse ist und nicht gekauft werden sollte. Niemals. Auf gar keinen fall. Es gibt keinen verdammten grund, bei der installazjon eines treibers in der partizjonstabelle rumzuschreiben und im hintergrund eine partizjon zu verkleinern. Ich habe mir gar nicht erst angeguckt, was die damit machen wollten, und ich interessiere mich nicht dafür, was die sich dabei gedacht haben. Ich habe einfach nur gesagt, dass man diese grafikkarte zum händler zurückbringen soll und sein geld zurückverlangen soll — und wenn der hardwäjhr-krämer dabei zickt, gleich noch mit einer rechnung für den arbeitsaufwand drohen, mit dem man hinter dieser krüppelscheiße hinterherräumen muss. (Letzteres ist natürlich illusorisch, denn softwäjhr-hersteller können ja rechtskräftig jede haftung für ihre hingepfuschten softwäjhr-beglückungsideen ausschließen, und zwar selbst dann noch, wenn man die damit zusammen verhökerte scheißhardwäjhr ohne diesen strokelschrott gar nicht vernünftig betreiben kann. Wenn das hier wirklich ein rechtsstaat wäre, dann wäre so eine unverschämtheit schlicht nicht möglich.)

4 Antworten zu “Nvidea des tages

  1. Allgemeine Produkthaftung für Software halte ich für keine so gute Idee. Das würde den Markt wieder unter wenigen großen Firmen aufteilen.

    Aber man könnte durchaus einen nicht abdingbaren Gewährleistungsanspruch darauf festschreiben, dass Software installierbar und de-installierbar sein muss, ohne den Rest des Systems zu beeinträchtigen. Damit würden auch widerliche Soft-Kopierschutz-Praktiken wegfallen (einmal Adobe installiert, System für immer verseucht), und die Anbieter müssten auf sauber implementierbare Varianten (Dongles oder Online-Bindung) ausweichen. Müssen sie heute sowieso, weil jeder vernünftige Anwender virtuelle Maschinen einsetzt, um seine Plattform abzusichern.

    Überhaupt finde ich es ja oberpeinlich, dass jedes Desktop-Betriebssystem außer dem Marktführer über mindestens ein Software-Paketierungssystem verfügt, das es zu vermeiden weiß, die Integrität des Systems vertrauens- und hoffnungsvoll von der Gutartigkeit und Tauglichkeit irgendwelcher „Installer“ abhängig zu machen. Wer schon mal mit rpm, yum, apt-get, dpkg, port, emerge oder Ähnlichem garbeitet hat, muss sich doch unter Windows wie in der Hölle vorkommen. Klar sind Nivida-Installer des Teufels, aber genau deswegen fühlen sie sich bei Windows wie zu Hause.

  2. Komisch. Ich hatte mit Nvidia Karten noch nie Probleme, eher anders herum mit ATI Karten.
    Und dass Nvidia Installer die Partitionstabelle (absichtlich) verändern, das glaub ich Dir nicht so ohne weiteres – gibt es dazu auch brauchbare Informationen?
    Wer’s glaubt wird selig! Ernsthaft, warum und wozu? Vielleicht ist Nvidia ja auch mit der NSA verbandelt.

    • Achso. „keine Probleme“ mit Windows. Mit Linux gab es da vor kurzem das Problem, dass der Nvidia Treiber nicht so ohne weiteres mit einem RT Kernel zusammen arbeiten wollte.

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