Auch weiterhin viel spaß mit meikrosofts sicherheitsaktualisierungen!

Wichtiger nachtrag — heise onlein stellt richtig:

UPDATE: In einer vorigen Version der Meldung haben wir an dieser Stelle geschrieben, dass sich die neue Werbefunktion durch das im Bild gezeigte Overlay zu erkennen gibt. Diese Aussage war falsch. Das Overlay ist ein Werbebanner der MSN-Startseite und tritt auch mit anderen Webbrowsern sowie unabhängig vom Windows Update KB3139929 auf. Vielen Dank an unsere Leser für die Hinweise.

Dass meikrosoft nicht unter die spämmer gegangen ist, ist eine erfreuliche nachricht, die jetzt leider bei heise in einer kaum gelesenen korrektur versteckt wurde.

Mein vorheriger text bleibt hier aus archivgründen stehen:

Dieses windohs zehn muss ja ein riesen erfolg sein, wenn solche metoden nötig sind, den kostenlosen strokelschrott loszuschlagen:

Ein Sicherheits-Update für den Internet Explorer 11 behebt nicht nur zusätzliche unkritische Probleme, sondern stattet den Internet Explorer zusätzlich mit einer Werbeeinblendung zu Windows 10 aus

Das wäre natürlich nicht von meikrosoft, wenn es nicht mindestens so bescheuert wie die totgeborene „channel-leiste“ von windohs 98 wäre:

Die Einblendung erscheint auch, wenn GWX schon längst ermittelt hat, dass der PC gar nicht mit Windows 10 kompatibel ist. Außerdem erscheint sie auch auf Systemen, die nach Microsofts eigener Anleitung so eingestellt sind, dass sie vom Gratis-Upgrade verschont bleiben sollten

Nun ja, den internetz-exploiter kann man ja deinstallieren… ähm… nein… ähm… man kann ja einfach einen anderen brauser benutzen, es gibt zum glück auswahl. Mal schauen, wie lange es noch dauern wird, bis meikrosoft seine spämmige drexreklame für sein nach spämm und verrotteter scheiße stinkendes windohs zehn nach einer „sicherheitsaktualisierung“ mitten auf dem desktop einblendet, damit man sie auch bemerke.

Na, liebe windohs-nutzer: wie fühlt man sich so, wenn man die spämm direkt ins betrübssystem gemacht kriegt? Ach, habt ihr euch schon dran gewöhnt? Na, dann ist ja alles gut. :mrgreen:

Datenschleuder des jahres

Die datenschleuder des jahres ist das fratzenbuch:

Soziales Netzwerk
Indischer Hacker hatte Zugriff auf alle 1,6 Milliarden Facebook-Konten

„Ich hatte vollen Zugriff auf die Accounts anderer Nutzer durch die Erstellung eines neuen Passwortes“, schreibt Prakash. „So war es mir möglich, Nachrichten zu lesen, Kreditkartendaten zu sehen, die im Menü unter Bezahlinformationen gespeichert waren, persönliche Fotos anzusehen und so weiter.“

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß, sich bei zentralen dateneinsammelstellen wie dem fratzenbuch, guhgell, dem zwitscherchen oder den diversen reklamenetzwerken so richtig schon blinke blanke datennackt zu machen!

Aber hej, dein scheißjornalist sagt dir ja, dass das alles gar nicht so schlimm ist, sondern irgendwie dazugehört:

Sicherheitslücken gehören zu Computerprogrammen dazu

Wie häufig solche lücken dann einfach von verbrechern ausgenutzt werden und niemals einen weg in die scheißpresse finden, sagt er der scheißjornalist natürlich nicht. Unterdessen wäxt und wäxt die liste dessen, was bekannt geworden ist.

Datenschleuder des tages

„Disqus“, diese zentral verwaltete javascript-kommentarlösung zum einbetten, hat in der moderazjonsschnittstelle daten von irgendwelchen nutzern veröffentlicht, auch wenn diese bei jemanden anders kommentiert haben.

Und ja, das war wirklich öffentlich:

Fredriksson took exception to the Research Group being painted as wrongdoers by Disqus, explaining that he and his time „didn’t even use any account for this, and never had to agree on any terms of service“

Das wird leider die idjoten auch in zukunft nicht davon abhalten, ein völlig überflüssiges kommentarsystem in ihre webseits zu verbauen, obwohl es viele menschen von der nutzung ausschließt und die lockerung von sicherheitseinstellungen im brauser erfordert. Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit dem, was idjoten aus dem web machen. Die liste wäxt und wäxt

via @benediktg@gnusocial.de

Brüller des tages

Milliarden-Coup in NY:
Zentralbank-Konto per Überweisung geleert

[…] Der Finanzminister Bangladeschs, Abul Maal Abdul Muhith, wurde nun erst Anfang dieser Woche mit einem Brief von der Zentralbank informiert – nachdem er aus der Zeitung von dem Vorfall erfahren hatte. Die Bank begründet die Verzögerung damit, dass sie die Ermittlungen nicht habe gefährden wollen […]

:mrgreen: