An die vollidjoten von der mainpost-webseit

Bildschirmfoto von der webseit der mainpost -- 'Hinweis: Javascript & Cookies deaktiviert -- Sie müssen Javascript und Cookies in ihrem Browser aktivieren, um auf diesen Inhalt zugreifen zu können'.

Euren aufdringlich geäußerten wunsch, von mir nicht verlinkt zu werden, respektiere ich gern — denn ich werde niemals jemanden zu einer webseit lenken, die ohne technischen grund ihre leser auffordert, sicherheitseinstellungen im webbrauser zu lockern.

Übrigens, ihr scheißjornalisten: ihr seid mit diesem vorgehen förderer der organisierten kriminalität im internetz. Ihr seid der erfolg der über „malvertising“ installierten schadsoftware, vom bänking-trojaner bis hin zum derzeit modernen erpressungstrojaner der marke „locky“ oder „teslacrypt“. Es ist schade, dass ihr dafür nicht so haftbar gemacht werdet wie jemand, der einen direkten link setzt oder auch nur sein WLAN in der BRD öffnet, so dass jemand anders darüber ein bisschen wertvolles geistiges eigentum anderer leute ziehen kann. Aber vielleicht ändert sich das ja demnächst, wenn erstmal die schäden durch die von euch bei aufdringlicher einforderung abgeschalteter sicherheits-addons im webbrauser mittransportierte kriminalität groß genug geworden sind. Bis dahin wünsche ich euch ein fröhliches sterben!

4 Antworten zu “An die vollidjoten von der mainpost-webseit

  1. Pingback: Und wieder: Warum man niemals ohne Adblocker surft « Unser täglich Spam

  2. Da braucht man eben eine Seite, welche die Safebrowsing-API implementiert und die Anti-Adblocker-Seiten konsequent als Malware-Schleudern einstuft. Das URL-Schema dann in den betreuten Feuerfüchsen in about:config unter browser.safebrosing.GetHashURL eintragen, und fertig. (Ich stell den Safebrowsing-Kram ja normalerweise komplett ab, aber den Internet-Ausdruckern kann ich das nicht empfehlen.)

    Noch besser: Wo möglich (Heimrouter, Firmen-Gateway), einen transparenten Proxy einrichten, der Anfragen an safebrowsing.google.com mit Ergebnissen einer eigenen Blacklist anreichert. Dann kommen alle HTTP-Clients standardmäßig in den Genuss. Wobei ein vernünftiger Admin die Werbe-Server ohnehin schon auf DNS- oder Paketfilter-Ebene blockt.

  3. Nachtrag: Wer den Safebrowsing-Kram abstellt, um gar keine Surf-Historie an Google zu übertragen (die Implementation besiert eigentlich auf Abfrage aller Hashes, die auf ein Präfix passen, mitsamt Caching, ist also „etwas“ vermummt, aber hey, wenn es nicht nötig ist, das zu tun, dann ist es nötig, es nicht zu tun), der findet in seiner about:config neuerdings den Schlüssel browser.safebroswing.downloads.enabled. Der war bei mir noch auf True, obwohl ich alle Safebrowsing-Merkmale in den Einstellungsseiten abgestellt hatte. Einen Doku-Wiki-Eintrag wie bei anderen Schlüsseln gibt es noch nicht, und ich weiß nicht, was das genau bedeutet. Habe es aber erstmal abgestellt.

  4. Man könnte der MainPost und ihren Vor- und Nachbildern ja auch mal sagen, dass das kein anständiges Englisch ist. Ich meine, wenn schon JavaScript, Cookie und Browser, dann könnte man den Rest doch auch gleich anglisieren. Vorschlag:

    Our usage trackers are not available in your browser yet. Please enable JavaScript for tracking your in-page reading habits and cookies for tracking your cross-page reading habits.
    If you would also disable ad blockers, we could even serve malwaretisements to boost your surfing experience.

    Na, wer da nicht nachgibt…

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