„Whatsapp“ des tages

Damit wolle man das Tool „auch für Mitarbeiter in Unternehmen, die Geschäftsdateien austauschen wollen“ attraktiver machen. Durch diese Funktionserweiterung und der Integration der automatischen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung könnte WhatsApp eine sichere Alternative zur E-Mail werden

Genau, macht das! Glaubt an die gute krüpplografie, weil in einer PResseerklärung steht, dass es gute krüpplografie ist und steckt dem fratzenbuch eure „geschäftsdateien“ zu! Was kann dabei schon schiefgehen…

Kommt schon! Wenn ihr auf die „cloud“-reklame reingefallen seid, dann müsst ihr diese tolle „whatsapp“-idee doch auch für ganz großartig halten. Ist ja auch fast das gleiche wie DE-mäjhl: ein komplett zur e-mäjhl inkompatibles system, an dessen zugesagter sicherheit man glauben muss, weil man keinerlei möglichkeit hat, den glauben durch überprüfung zu ersetzen. Hej, und wisst ihr, was jetzt noch das tollste daran ist:

Vorteil von WhatsApp sei beispielsweise, dass eine Datei nicht im Spam-Ordner landet oder gar „verloren“ geht

Ihr habt kein spämmproblem mehr. Mit ganz großem, dickem spämmerehrenwort vom scheiß-fratzenbuch, das mir in den vergangenen zehn jahren schon mehrere hundert illegale und asozjale spämms in mein postfach gekackt hat. Wo die meine mäjhladresse überhaupt herhatten? Die hat das fratzenbuch mit schadsoftwäjhr eingesammelt. Das sind verbrecher. Und wenn die USA ein richtiger rechtsstaat wären und nicht eine mit genügend geld käufliche klassenjustiz hätten, dann wären für die offene kriminalität, mit der es das scheiß-fratzenbuch immerhin bis an die börse gebracht hat, empfindliche strafen verhängt worden. Solchen spämmern und schadsoftwäjhrprogrammierern müsst ihr eure „geschäftsdateien“ anvertrauen, weil sie euch sagen, dass ihr ein problem mit spämm habt — denn nur so zeigt ihr der ganzen welt, dass ihr hirnlose, verantwortungslose vollidjoten seid.

Wenn ihr darauf reinfallt, erschießt euch einfach! Aber schießt euch nicht in den kopf, denn das könnte das ziel verfehlen.

Eine Antwort zu “„Whatsapp“ des tages

  1. Heise singt weiter das Loblied und faselt was von Reputation des Entwicklers und so esoterischen Kram, nur die Metadaten seien noch ein Problem und das Adressbuch.

    Aber ansonsten wäre es State-Of-The-Art. Woher er das weiß, dieser Chef-Redakteur von Heise-Security, das bleibt er allerdings schuldig, denn er kann da auch nicht reinschauen. Das ist alles nur Blahfasel vom Journalisten-Gesindel. Und dass irgend etwas verschlüsselt wird und niemand, also auch nicht „was für ne Äpp‘ den Schlüssel hätte, das kann er von mir aus den Eskimos erzählen, die glauben es vielleicht unbedarft.

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