„Geistiges eigentum“ des tages

Die presseverleger in marokko haben einen neuen geistigen dieb entdeckt, der ihnen einfach so fantastilljarden aus der tasche frisst: den parasitenhaften zeitungsmitleser. Da muss man doch in den dunkelkammern des regierungsbetriebes ein kleines schutzgesetzchen durchsetzen können:

In Marokko soll verboten werden, Zeitungen und Zeitschriften in der Öffentlichkeit zu lesen – zumindest wenn der Leser für das bedruckte Papier nicht bezahlt hat […] Eine gemeinsame Untersuchung von FMEJ und Ministerium hat ergeben, dass Zeitungen und Zeitschriften oft von mehreren Personen gelesen werden. Marokkaner, die genug gelesen haben, vernichten das bedruckte Papier nicht etwa [sic!], sondern lassen es in Caféhäusern, auf Parkbänken oder anderen öffentlichen Orten zurück. Damit kann das Printmedium in die Hände Dritter gelangen, die sich dann ebenfalls den Inhalt zu Gemüte führen können. So können mehrere Personen ein und das selbe Stück lesen. Laut FMEJ kostet das die Branche umgerechnet 136 Millionen Euro jährlich

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