Cyber, cyber!

Tatütata, tatütata, hier kommt die „cyber-feuerwehr“ des bummsamtes für sicherheit in der informazjonstechnik. Zwanzig feuerwehrleute, die ständig auf dem schlauch stehen, wenn sie bedrohte festplatten in eine stabile seitenlage bringen sollen.

Und, darf diese tatü-tata-feuerwehr auch einfach so ausrücken und löschen, wenns brennt?

Viele Firmen scheuen sich oft, einen Angriff zu melden – aus Angst, ihren Ruf zu schädigen oder firmeninterne Daten preiszugeben. Ziel sei es, dass Unternehmen Vertrauen fassen und die neue „Cyber-Feuerwehr“ bei einer Attacke aktiv zu Hilfe rufen, hieß es. Es sei aber auch wünschenswert, dass sie das Recht erhalte, von sich aus einzugreifen. Ob das rechtlich möglich sei oder dafür gesetzliche Änderungen nötig seien, werde geprüft

Na, dann steht sie halt mit verschränkten fingerchen rum und schaut zu, wie das internetz (oder doch wenigstens das, wofür sie da ist: kritische infrastruktur) abfackelt. Mögen die flammen erleuchten die nacht!

Übrigens: so etwas wie „kritische infrastruktur“ gehört nicht ans internetz. Punkt.

(Warum irgendjemand vertrauen in einen dienst haben sollte, der direkt zum bummsinnenministerjum gehört, mit allen BRD-geheimdiensten zusammenarbeitet und genau so wenig scheu davor haben wird, nebenbei für die „freunde aus den USA“ wirtschaftsspionahsche zu betrieben, wie das die sonstigen BRD-geheimdienste tun, erschließt sich mir übrigens nicht. Wenn ich unternehmer wäre, würde ich eher alles abfackeln lassen, bevor ich diese feinde bei mir im haus an meine geschäftsprozesse ließe.)

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