Datenschutz des tages

Mäjhls, die an die polizei gehen, so richtig schön mit namen des beschuldigten und weiteren angaben, landen manchmal beim falschen empfänger. Ich wäre überrascht, wenn das nicht häufiger mal passiert… bei so vielen spezjalexperten, die bei den staatsanwaltschaften mit der neuen elektronischen post arbeiten und sich daran gewöhnt haben, dass kompjuter „smart“ sind, so dass sie selbst dumm bleiben dürfen.

Möglich ist die falsche Adressierung durch das E-Mail-System der Landesbehörden. Hier werden nicht nur die Behördenmitarbeiter im digitalen Adressbuch aufgeführt, sondern auch Kommunalpolitiker. Wenn ein Name eingegeben wird, gibt es eine automatische Vervollständigung. Wer dann bei Namensgleichheit die Mail bekommt, ist nicht auf den ersten Blick zu sehen

Und klar auch das hier: so etwas wie verschlüsselung gibt es nicht. Solche daten werden im klartext und offen wie eine postkarte durch das datenleitungen befördert und sind für jeden auf dem weg lesbar. Scheiß auf die privatsfäre der davon betroffenen menschen. Aber das scheint den datenschutzbeauftragten des landes schleswig-holstein nicht weiter zu jucken.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den datenschutz und bei dieser staatsfrömmigkeit, die annimmt, dass die daten beim staat und seinen instituzjonen sicher sind!

Hinweis von B.G.

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