S/M des tages¹

Tolle idee, das zwitscherchen mit clickbait-texten zuzuspammen, um mehr klicks auf die reklameschleudern reinzuholen. Schade nur fürs geschäftsmodell, dass die jornalistische clickbait-spämm nicht funkzjoniert:

Die Ergebnisse sind bestürzend – demnach wurden 59 Prozent aller geteilten Links auf Twitter nie geklickt, das bedeutet, die Nutzer und ihre Follower lesen nur die sichtbaren Überschriften und teilen diese. Weitere interessante Beobachtungen: Obwohl die Nachrichten-Seiten eigene Twitter-Konten mit sechsstelligen Follower-Zahlen betreiben, bringen diese offenbar nur Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken und gegebenenfalls weitere Verbreitung, aber relativ wenige Klicks auf die Seiteninhalte

Aber es gibt hoffnung für die S/M-männätscher da draußen, dass sie weiter dummen verlegern S/M als geschäftsmodell verkaufen können:

Dagegen bringen die Inhalte, die von gewöhnlichen Nutzern mit weniger Followern geteilt werden, im Vergleich mehr Klicks auf die Webseite und entsprechend mehr Werbeeinnahmen

Man muss nur seine leser zum klicke-die-klicke-die-klicke fiepsen und fratzenbuchen bringen, dann funkzjonierts wieder. Nur eine frage der zeit, bis lästige javascript-overlays das zu erzwingen versuchen. Bis die idjoten, die dann wie die dressierten hündchen darauf rumklicken, irgendwann einmal genau die gleiche „aufmerksamkeit“ und das gleiche unvorteilhafte ansehen bekommen wie mitmensch scheißpresseverleger und mitmensch scheißjornalist.

S/M ist meine abk. für „social media“. Aus gründen

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s