Die „demokratische ordnung“

P’litiker mit NATO- und EU-hintergrund, die angesichts des scheiternden putsches gegen Recep Tayyip Erdoğan davon faseln, dass die „demokratische ordnung“ in der türkei respektiert werden müsse, zeigen im spiegelbild dieser frase, was sie selbst unter „demokratie“ verstehen: pressezensur, vollständige übernahme des rundfunks, internetzzensur, menschenrechtsverletzungen, willkürliche verhaftungen, demonstrazjonsverbote, politisch bestellte richter, kwasistaatliche religjon, führerkult und grobe gewalt durch staatlich besoldete schläger gegen jeden, der sich dieser staatsführung verweigert. Wer glaubt, dass es in der türkei ein problem gibt, kann sich — zumindest mit halbwegs razjonalen argumenten — kaum der einsicht versperren, dass dieses problem viel größer als die türkei ist.

Und nun: bitte hier weiterlesen!

Eine Antwort zu “Die „demokratische ordnung“

  1. Pingback: Erdogan will Putschisten töten: “Warum sollten wir die Putschisten Jahre lang durchfüttern?” | Blauer Bote Magazin

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