Dass ich das noch einmal erleben darf!

Bislang stimmte meine aussage „das letzte mal, als sich die kristlichen kirchen für dein lebensrecht eingesetzt haben, warst du ein embryo“ ja immer — kaum ist der mensch aus dem zuckenden, warmen sarg seiner mutter draußen, darf er in voller übereinstimmung mit kristlicher lehre und frömmigkeitspraxis für die herrschenden und besitzenden verrecken und vorher nix als angst und mangel leiden. Aber heute gab es einen kleinen wandel bei den katolen:

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki kritisiert Hartherzigkeit gegenüber Bettlern. Es sei nicht christlich, „armen Schluckern“ grundsätzlich nichts zu geben, weil sie möglicherweise mit dem Geld nur das nächste Besäufnis oder Drogen finanzieren, sagte der Erzbischof am Sonntag im Kölner domradio

Ich als ein mensch, der seit nunmehr anderthalb jahrzehnten vom betteln lebt, erwarte nun voller brennender ungeduld, dass die hl. röm.-kath. drexkirche damit anfängt, von den durch Hitlers reichskonkordat eingesammelten geldbergen mal ein paar almosen zu geben, statt ihrer eigenen prachtentfaltung zu frönen. Oder doch wenigstens damit, dass sie ihre mitarbeiter bei „caritas“ und vergleichbaren geldwäscheorganisazjonen dieser licht-, gott- und herzlosen psychomafia mal so bezahlt, dass man davon auch leben kann — und zwar ohne ihnen, wie es jetzt gängige und gängelnde praxis ist, druck mit befristeten arbeitsverträgen zu machen, die dann jahrelang immer verlängert werden, damit es auch ja kein aufmucken der ausbeutlinge gibt.

Echt, so ein verlogenes arschloch von kardinal lebt, und Jesus musste sterben!

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