Tja, herr Niggemeier…

genau diese formen der leserverachtung sind (neben dem sicherheitsproblem) der grund dafür, dass man nach möglichkeit keiner webseit die ausführung von javascript gestattet, damit einem die vergewohltätigungen irgendwelcher hirnverkokster entscheidungsträger der contentindustrie erspart bleben — und zwar immer nach dem motto: wenn mir die scheißseite ohne javascript nichts sagen will, dann wird sie mir mit javascript auch nix zu sagen haben. Javascript ist niemals erforderlich, um informazjonen im brauser darzustellen.

Und ja, betreiber von verlagswebseits, die im jahr 2016 ihr glück darin versuchen, ihre leser mit javascript-missbräuchlichen nervpopups zu nerven, haben in den letzten zwanzig jahren eine menge verpasst. Ich finde es jedenfalls gleichermaßen passend wie lustig, dass die verpackung des „kwalitätsjornalismus“ im web immer mehr an die machenschaften halbseidener bis offen krimineller warez- und pr0n-schleudern erinnert. Der wichtigste unterschied zu diesen: bei den warez- und pr0n-schleudern bekommt man etwas lebenspraktisch nützliches, ganz im gegensatz zu den produkten des kwalitätsjornalismus… :mrgreen:

4 Antworten zu “Tja, herr Niggemeier…

    • Für die Früchte anderer Leute Arbeit auch noch einen Teil der Ernte aus eigener Arbeit abgeben zu sollen, nervt immer total.

      Das einzige was noch mehr nervt, sind Abgreifer, die sich die Früchte meiner Arbeit ohne Gegenwert grapschen wollen!

      Oh, halt…

      PS: Der Schreibstil hier wirkt eher pubertär denn originell oder gar irgendwie cool.

      PS: Ich gehe grundsätzlich keine längerfristigen Kostenverpflichtungen ein wo vermeidbar und kann die ÜM-Artikel daher auch nicht lesen. Nervt mich gelegentlich sogar a weng, aber … denjenigen anzunörgeln, der als Einzelkämpfer Wege sucht, von seiner Arbeit leben zu können und implizit zu verlangen, dass er für mich umsonst arbeitet, wäre mir wirklich ungeheuer peinlich, fast so wie bei Arbeitgebern, die Ihre Arbeiter gar nicht bezahlen wollen.

      • Leute, die sich dazu herablassen, Zeit für das Kommentieren in einem Blog aufzuwenden, das sie gar nicht mögen (und die Kommentatoren noch viel weniger). Immer wieder fein. Furchtbar hier, ne?

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