Meikrosoft reagiert drauf, dass niemand windohs zehn will…

Vor dem weiterlesen unbedingt getränke aus dem mund entfernen!

Nein, meikrosoft reagiert nicht etwa damit, dass sie PResseerklären, dass jetzt einfach wieder ein betrübssystem gebaut wird, das seinen nutzern dient, statt sie zu gängeln und zu überwachen und mit reklame auf dem desktop vollzuballern — und mit der anschließenden entwicklung eines betrübssystemes, mit dem man leben kann, ohne dass man nach jeder sicherheitsaktualisierung einmal über alle privatsfäre-einstellungen gucken muss, ob sie noch so sind, wie man sie eingestellt hat und ohne, dass man blind darauf vertrauen muss, dass die willfährig-dienstbaren NSA-schergen aus redmond nicht doch heimlich überall ihre softwäjhr-wanzen drin haben. Sondern damit, dass windohs zehn auch nach ablauf des kostenlosen angebotes immer noch kostenlos angeboten wird, aber natürlich nur mit einem ganz geheimen geheimtrick, den meikrosoft euch auch extra verrät und PResseerklärt, damit ihr den geheimen geheimtrick auch ja kennt:

„Für die breite Öffentlichkeit endet das kostenfreie Windows 10-Upgrade am 29. Juli. Wenn Sie die unterstützenden Funktionen nutzen, können Sie das kostenfreie Upgrade aber auch nach der öffentlichen Frist weiterhin nutzen, weil Microsoft die Nutzererfahrung für Leute weiterhin verbessert, die diese Funktionen nutzen“. Anwender müssen nur bestätigen, dass sie die Funktionen nutzen, eine weitere Abfrage der tatsächlichen Bedürftigkeit findet nicht statt.

Dieses „weil meikrosoft die nutzererfahrung weiter verbessert“ hat übrigens das potenzjal für die lahmste und dümmste ausrede des jahres. Und windohs zehn ist der erfolg des jahrtausends!!!1!!1!elf!!!1! :mrgreen:

Wischofon des tages

Und DAS, meine sehr verehrten Damen und Herren, ist, wieso wir heutzutage sogar die Tastatur in die Cloud schieben!

Nein, da hat Fefe keinen satireversuch gemacht. Die haben tatsächlich einen „cloud-sync-service“ für eine wischofontastatur. Ja, echt jetzt. Da überträgt man jedes getippte wort, jeden bei tippen angestreiften buchstaben und jeden in der formulierung entstehenden gedanken einfach auf die kompjuter anderer leute. Ist auch überhaupt kein sicherheitsproblem. Werden ja nur ein paar möglicherweise sehr private mäjhladressen der ganzen welt offenbart. Wer freut sich denn nicht, wenn er post kriegt? Wenn man freiwillig so eine softwäjhr nutzt, die einem überwachungstrojaner gleichkommt, hat man die privatsfäre doch sowieso schon abgegeben. Am besten dazu noch IM mit einem verschlüsselnden messager machen… 😦

Oh, ihr merkt gar nicht, warum das vollkommen sinnlos wäre? Schade, dass es hirn nicht bei guhgell pläjh gibt.

Vollidjoten! Ja, ein mensch, dem man so etwas andrehen kann und der es sich noch schwanzwedelnd-dankbar auf seinem persönlich genutzten kompjuter¹ installiert, weil sein ganzes leben dadurch besser und bekwemer wird, ist ein vollidjot. Erich Mielke wäre stolz auf euch gewesen!

Dieses „swiftkey“ hängt übrigens an einer ziemlich bekannten klitsche, die auch in anderen kontexten gerade ganz groß in „cloud“ macht und den leuten jetzt sogar ein tolles betrübssystem für ihre „cloud“-träume verkaufen will: Microsoft. Das betrübssystem scheint aber nicht ganz so gut weggegangen zu sein… :mrgreen:

Schade eigentlich, dass die das nicht auch noch einen „swiftpass“ für die passwörter gemacht haben, damit man die schneller und bequemer eingeben kann. Es könnte doch nichts schöneres und unterhaltsameres geben, als nach einer kleinen, ruhtinierten wischgeste mit den zugangsdaten von jemanden anders irgendwo angemeldet zu sein. 😈

¹Ein wischofon ist ein kompjuter, und zwar einer, der bei den meisten menschen weiter in die privat- und zuweilen gar intimsfäre reinragt als der kasten am schreibtisch.