Geistkaputtmacher

Dass der hollywood-alptraumfabrikzweig der contentindustrie in ermangelung neuerer ideen noch einmal die olle idee „ghostbusters“ aus den achtziger jahren aufgelegt hat, hat ja jeder mitbekommen. Trotz des üblichen reklamepflugs ist die bewertung durch die zielgruppe allerdings eher durchwaxen. Das ist schon ein bisschen erstaunlich, weil man ja inzwischen den cineastischen konsumdeppen vom x-ten star-trek- und star-wars-prekwel bis hin zur weiteren marvel-comic-verfilmung jeden scheißdreck andrehen kann. Nicht einmal der unterstützende hirnfick durch den scheißjornalismus, der einhellig den weiteren am fließband erstellten goldene-himbeere-kandidaten als riesenerfolg und tollen film gefeiert hat, konnte verhindern, dass sonie jetzt ein paar milljönchen verlust für dieses machwerk abschreiben muss. [Link geht auf einen englischen text]

Dies ist nur ein weiterer kurzer beleg dafür, dass scheißjornalisten ihre aufgabe nicht darin sehen, den menschen die tatsachen der welt zu erschließen, auf dass sich menschen informiert eine meinung bilden können — vielmehr geben scheißjornalisten den menschen die korrekte meinung vor, die sie (im auftrag und in bezahlung von verlegermilljardären) in ihnen bilden wollen, und tatsachen, die dabei stören, werden einfach verschwiegen oder völlig verzerrt dargestellt. Zum beispiel, dass ein film einfach nur unterdurchschnittlich mies ist. Das spielt keine rolle mehr, wenn man gender-bullschitt-propaganda¹ mit aktiver unterstützung von US-präsendentschaftskandidatin Hillary Clinton über den hebel einer müden und nicht besonders lustigen komödie in die hirne stempeln will. [Der link geht auf einen englischen text]

Und nein, das gilt keineswegs nur für solche belanglosigkeiten wie schlechte filme, sondern generell. Der jornalist ist euer feind, menschen! Behandelt ihn wie einen feind!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

¹Welches biologische geschlecht ein mensch hat, lässt sich durch untersuchung des 23. kromosomenpaares feststellen. Für die überwiegende mehrheit der menschen (ich tippe, ohne zahlen zu haben, auf rd. neunzig prozent) formen sich daraus neben klaren primären und sekundären geschlechtsmerkmalen mit geradezu mechanischer zwangsläufigkeit diverse daseinsprägende entwicklungen wie die entstehung von interessen und daraus folgenden lebensschwerpunkten sowie eine klare tendenz der partnerwahl. Die gesellschaftliche rollenzuordnung ist in meinen augen durchaus kritikwürdig; das uneingeschränkte lebensrecht von grenzfällen in diesem biologischen geschehen halte ich für einen feiernswürdigen kulturellen fortschritt. Wenn sich diese not-wendige kritik an gesellschaftlichen geschlechtsrollenzuweisungen aber in einer verneinung gut gesicherter tatsachen widerspiegelt, wie dies in der gegenwärtigen gender-ideologie der so genannten „linken“ geschieht, handelt es sich um pseudowissenschaft auf dem niwoh des kreationismus, die unbedingt zu verwerfen ist. Seit ich für dieses ringen um razjonalität als „nazi“ beschimpft werde — wie gendert man eigentlich „nazi“ korrekt? — weiß ich, dass die einst einmal um fortschritt und kritik bemühte „linke“ den stand fundamentalistische sektierertums erreicht hat. Die erfolge der AFD und die tatsache, dass die gegenwärtige außerparlamentarische opposizjon „PEGIDA“ heißt, sind übrigens direkte folge dieses fundamentalistischen bullschitts. Wenn mich diese auffassungen zum „nazi“ machen, dann muss ich wohl damit leben, dass ich ein „nazi“ bin. Hier stehe ich, ich kann nicht anders, die vernunft helfe mir!

Eine Antwort zu “Geistkaputtmacher

  1. Tinseltown? Wollen die nicht in Zukunft noch mehr Heldinnen auf den big screen bringen?

    Am besten noch ganz am Ende mit – special thanks goes to the pentagon.

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