Aufbau der baustellenabsperrung begonnen

Verglichen mit diesen paar noch überschaubaren und durchsteigbaren zeilen „fuchsia“ von guhgell, über das die gesamte kompjuterjornallje schreibt und spekuliert, ist GNU hurd ja schon seit jahren fertig…

Aber das kommt ja auch nicht von guhgell…

Ich hänge an den ganzen spekulazius auch noch einen dran: guhgell will (oder wollte) für kommende versjonen seines wischofonbetrübssystemes vom immer moppeliger werdenden linux als kern wegkommen und hat deshalb damit begonnen, einen microkernel zu proggen, für den sich die weitere entwicklung besser kontrollieren lässt. Die scheinen aber nicht so weit damit gekommen zu sein. Bei erster durchsicht entsteht bei mir jedenfalls der eindruck eines extrem frühen stadiums.

Wer interesse an systemprogrammierung hat, bekommt immerhin einen noch recht unverstellten einblick darin, welche gedanken sich entwickler machen, wenn sie ein betrübssystem von grund auf neu schreiben. Aber wer ein richtiges, funkzjonierendes und (wenn man will) sogar eisetzbares betrübssystem haben möchte, das in allen seinen konzepten aus den kwelltexten heraus einigermaßen leicht verständlich ist, greife lieber zu MINIX von Andrew S. Tanenbaum (und lese begleitend zu den rd. 12.000 zeilen recht übersichtlichen microkernel-kwelltexts Tanenbaums buch operating systems design and implementation)!

Nur eines noch: hej guhgell, die bezeichnung „magenta“ als produktname ist in der BRD nicht rechtssicher! Hier gibts erfolgreich gerichtlich durchgesetztes „geistiges eigentum“ auf farben…😦

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