Unbuntu des tages

Wer sein unbuntu¹ auf 16.04.1 LTS bringen will und nach beherzter eingabe von sudo do-release-upgrade die irreführende und nichtshelfende meldung „Es konnte nicht ermittelt werden, welche Systemaktualisierungen verfügbar sind“ liest, braucht nicht bitterlich zu weinen (jedenfalls nicht mehr, als wegen unbuntu ganz allgemein und gewöhnlich) oder gar seine festplatte plattzumachen, sondern muss nur mal einen kleinen blick in die logdateien unter /var/log/dist-upgrade werfen. (Das könnte man ja durchaus mal in der fehlermeldung vermerken, aber was sag ich, da wird ja nix geklickt und so.) Es handelt sich einfach nur um ein paar paketchen, die beim upgräjhd an sich deinstalliert würden, aber aus irgendeinem grund nicht automatisch deinstalliert werden können — und das problem behandelt man einfach durch händische deinstallazjon. Die geht übrigens für klickefreunde am bekwemsten mit synaptic.

Danach läuft der upgräjhd durch, und alle probleme, die dann kommen, sind ganz normale unbuntu-probleme. Viel spaß mit dem systemd! (Nee, der macht keinen spaß. Abhilfe gegen den filosofisch und technisch eher unerfreulichen rotz gibt es zum beispiel hier. Ist dann aber eher debian.)

Ein ticket wegen der irreführenden fehlermeldung ohne die spur einer hilfestellung ist schon eröffnet. Nein, nicht von mir. Das ist schon ein bisschen älter. Mit statusänderung auf „Confirmed“, weil doch ein paar leute davon betroffen sind.

Unbuntu ist wie windohs für linux.

¹Verschreiber ist absicht.

Wisst ihr noch…

Wisst ihr noch, als die briten eine volxabstimmung hatten, bei der rauskam, dass sie aus der europäischen unjon austreten wollen, wie da alle spezjalexperten in presse und glotze den großen wirtschaftseinbruch und die totale verarmung großbritannjens vorausgesagt haben?

Die Arbeitslosenrate sinkt, die Konjunktur brummt

Ach!

Tatsache des tages

Seit 1970 kommen in Europa immer weniger Menschen durch Terroranschläge ums Leben

Dass sich das zurzeit völlig anders anfühlt, liegt nur an der täglichen porzjon angstmach- und hirnfickpropaganda aus presse und glotze, verabreicht von euren feinden, den scheißjornalisten sowie den arschlöchern mit milljarden-øre-hintergrund, die die scheißjornalisten für diese hirnlähmende angstmacherei bezahlen, damit auch ja die rechte bombenstimmung aufkomme…

Als ich noch klein und dumm war und vom krieg hörte, dachte ich, dass niemand einen krieg wollen kann. Aber dann begriff ich langsam, dass es menschen gibt, die nicht im feldgrauen hemd verrecken, sondern ordentlich reibach machen, wenn andere verrecken.

S/M des tages

Das zwitscherchen hat jetzt einen so genannten „kwalitätsfilter“. Das ist so etwas ähnliches wie der lächelfilter in euren wischofon-kameras, der sogar noch bei sterbenden mit krebsschmerzen dazu führt, dass der sozjal gewünschte gesichtsausdruck der freude auf den fotos erscheint — wer will denn auch noch etwas anderes sehen?! Oder, ums mit dem zwitscherchen zu sagen:

When turned on, the filter can improve the quality of Tweets you see by using a variety of signals, such as account origin and behavior. Turning it on filters lower-quality content, like duplicate Tweets or content that appears to be automated, from your notifications and other parts of your Twitter experience. It does not filter content from people you follow or accounts you’ve recently interacted with – and depending on your preferences, you can turn it on or off in your notifications settings

Was man da beim zwitscherchen so alles an- und abschalten kann, seit das zwitscherchen versucht, das viel zu kompliziert zu bedienende zwitscherchen einfacher bedienbar zu machen… :mrgreen: