Lügenpresse des tages

Denn eine wahrheitspresse ist es nicht, und schon gar nicht in so einem hirnfick-jornal wie dem „spiegel“:

Anfang des Jahres veröffentlichte der Spiegel einen Artikel über unsere Reise in den so genannten „Islamischen Staat“. Die Überschrift lautete „Der Märchenonkel“. Der Artikel verstieß gegen alle Grundsätze der zulässigen Verdachtsberichterstattung und enthielt zahlreiche Unwahrheiten über meinen Vater (Jürgen Todenhöfer), über mich und unsere Reise in den „Islamischen Staat“

[…] Der Spiegel und Frau Özlem Gezer schienen gar nicht daran interessiert, wirklich zu recherchieren. Nach ihren eigenen Angaben haben sie sechs Monate lang mit ihrem (einzigen) Informanten gesprochen

Der klick lohnt sich.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß dabei, von scheißjornalisten p’litisch gebildet zu werden! Lasst euch informieren, lasst euch uniformieren, lasst euch für den nächsten krieg begeistern, sterbt und mordet für die interessen von milljardären, ihr idjoten!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat da was rausgekriegt, da wäre niemals jemals einer drauf gekommen:

Etwa drei Viertel aller Menschen, die einem sozialen Netzwerk beitreten, lesen weder die Nutzungsbedingungen noch das Statement der Webseite zum Datenschutz – und jene, die es tun, tun nur so

Der klick auf das kontrollkästchen neben „ich habe die nutzungsbedingungen gelesen und bin damit einverstanden“, um ein angebot nutzen zu können, ist und bleibt die häufigste lüge des internetzzeitalters. Aber die demonstrazjon dieser kleinen tatsache ist schon lustig:

Klauseln in den Dokumenten besagten, dass […] das fiktive Unternehmen das erstgeborene Kind als Bezahlung für die Nutzung des Internetdienstes erhält

Bwahahahaha! Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß mit den gültigen verträgen, die ihr mit irgendwelchen webklitschen ohne seriöses geschäftsmodell abschließt!

„Mit linux wär das nicht passiert“ des tages

Ransomware Fairware mit Fokus auf Linux-Systeme

Fragt sich nur noch, wie das dingens auf den sörver kommt… aber da gibts genug möglichkeiten. Einen kleinen trojaner auf einen kompjuter platzieren, mit dem das sörverchen administriert wird — das ist ja oft ein windohs-gerät — und alle tastatureingaben mitschneiden wäre eine. Die verseuchung des webbrausers mit irgendeinem addon und das mitschneiden der bedienung irgendwelcher webadmin-frontends wäre eine andere. Und einfach eine große liste häufiger passwörter durchprobieren — es gibt immer noch bemerkenswert viele brute-force-versuche — wäre die dritte.

Aber hej, wer keine datensicherung hat, der hat auch keine daten, auf die es ankommt… 😈

„Cloud“ des tages

Na, ihr freunde der „cloud“, hat ihr euch eine irreführend formulierte mäjhl aus der tropfbox bekommen? :mrgreen:

Müsst ihr verstehen: so ein hai-tech-unternehmen mit neuester „cloud“-technologie kann es ja nicht auch noch hinbekommen, bei der speicherung von passwörtern eine sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren (das gesaltete häsching von passwörtern für die speicherung) zu implementieren, das ist beschäftigt genug damit, euch tolle äpps zu machen. Und jetzt weiterhin viel spaß beim ablegen eurer daten auf den kompjutern anderer leute! Was kann dabei schon schiefgehen? Also los, gebt denen jetzt auch noch — ganz, wie es die netzp’litiker von netzp’litik empfehlen — eure telefonnummer! Macht alles sicherererer! 😈