Datenschleuder des tages

Auch der jetzt bekannt gewordene Fall des russischen Web-Portals Rambler passt in dieses Muster. Laut der Suchmaschine LeakedSource, die geklaute Datensätze sammelt und gegen ein Entgelt durchsuchbar macht, sind Rambler die Passwörter von mehr als 98 Millionen Nutzern abhanden gekommen. Die Passwörter waren im Klartext gespeichert, zusammen mit E-Mail-Adressen und ICQ-Nummern

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall so leicht und folgenlos versprochenen datenschutz. Müsst ihr aber auch ganz feste dran glauben, selbst wenns eine klitsche ist, die nicht einmal eine sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren — das gesaltete häsching von gespeicherten passwörtern — hinbekommt! Wenn ihr nicht feste genug dran glaubt, funkzjoniert es nicht.

Die liste wäxt und wäxt und wäxt

S/M des tages

Vorhin habe ich Xing mit Fußpilz verglichen. Diese Äußerung war unbedacht und geschah im Zorn, weshalb ich sie neu formulieren möchte. Xing ist nicht wie Fußpilz. Xing ist wie Herpes. Denn egal was man tut, irgendwann sucht einen der Mist wieder heim

Wenn der werte herr jornalist lernfähig ist, hat er spätestens jetzt gelernt, dass man sich für jede verdammte anmeldung auf irgendeiner drexseit eine eigene mäjhladresse macht, die man dann einfach wegwerfen kann, wenn die dumme, asozjale, illegale und dreiste drexspämm kommt. Aber lernfähige jornalisten… sind keine jornalisten mehr.