Börse vor acht

Und jedesmal, wenn ihr damit konfrontiert seid, dass in der staats- und in der wirtschaftsglotze so getan wird, als handele es sich beim casinobetrieb der börsen um etwas ganz ganz wichtiges und sogar um die eigentliche wirtschaft, solltet ihr euch an so etwas erinnern:

Google kauft Twitter nicht, Twitter-Aktie fällt 20 Prozent

Zwei Wochen lang hatten Übernahmephantasien Twitters Aktienskurs getrieben. Doch am Donnerstag rauschte die Aktie ab. Laut einem Bericht will Google nämlich Twitter gar nicht kaufen. Auch sonst lichtet sich das Feld angeblicher Interessenten

Dass das bloße ausstreuen von gerüchten und fantasien hinreichend ist, um den „börsenwert“ eines unternehmens ohne seriöses geschäftsmodell (und ohne andere produkzjonsanlagen als eine datenbank, ein paar sörver und ganz viel heiße luft) kurzfristig um zwanzig prozent höher sein zu lassen, macht dann auch gleich klar, was der zweck dieser wichtigtuerischen sendungen in staats- und wirtschaftsglotze ist. Und dann lacht drüber!

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