Krüpplografie des tages

Intel will am 10. November seine für Android und iOS erhältliche Verschlüsselungs-App Intel File Protect beerdigen. Für die Nutzer hat das ernste Konsequenzen: Wer seine geschützten Daten nicht rechtzeitig aus der App exportiert, kann ab dem Termin offenbar nicht mehr darauf zugreifen

Es gibt keinen technischen grund dafür, warum eine kryptosoftwäjhr, die lokal verschlüsselt, nicht auch wieder lokal entschlüsseln können sollte, selbst, wenn sie nicht mehr weiterentwickelt wird — außer, sie funkt nach hause und die schlüssel sind nicht privat, sondern werden zentral gesammelt. Und das ist nun einmal krüpplografie; und gegenüber den menschen, die sich darauf verlassen haben, ists eine ganz üble verarschung.

Lasst euch niemals krypto-schlangenöl andrehen! Schon gar nicht von scheißfirmen aus dem folter- und überwachungsstaat USA! Da könntet ihr eure daten auch gleich offen ins fratzenbuch schreiben.

Aber kaum ists internetz im händi, schon ists gehirn im arsch.

Wort des tages

Problemfans… aöso, wenn ich so etwas machen würde, nennte man mich wohl eher einen asozjalen randalierer und sähe zu, dass ich schnell wegen aller möglicher straftaten dingfest demacht würde. Aber wenns um fußballidjoten und damit einerseits um „brot und spiele“ und andererseits um ein hochkorruptes milljardengeschäft am rande der organisierten kriminalität geht, gibts selten mal strafverfolgung. Aber dafür eben milljonen von øre aus den so genannten rundfunkgebühren, damit dieser kollektivwahn auch schön gemästet werde!

Was ich schon alles am rande mit gewaltbereiten fußballidjoten direkt neben untätiger bullerei erlebt habe! Ich weiß schon, warum ich um den ganzen fußballscheiß so einen riesen bogen mache…

Verbrechensförderer des tages

Die süddeutsche zeitung fordert die besucher ihrer webseit dazu auf, wirksame softwäjhr zum schutz der kompjutersicherheit zu deaktivieren. Ich wiederhole jetzt nicht noch einmal, warum es eine ganz schlechte idee ist, solchen aufforderungen folge zu leisten und verweise einfach auf einen etwas älteren text.

Und morgen schon im gleichen blatt: die schröckliche „cyberkriminalität“, die uns alle alle alle bedroht… 😦

Security des tages

Benutzt hier jemand ein wischofon?

„Bis vor kurzem haben wir nicht einmal über Hardware-Fehler nachgedacht und es wurde auch keine Software dafür geschrieben“, zitiert Ars Technica aus einer E-Mail des Sicherheitsforschers Victor van der Veen. „Jetzt benutzen wir sie, um zuverlässig in Ihr Telefon oder Tablet einzudringen, ohne auf eine Softwarelücke oder andere esoterischen Funktionen angewiesen zu sein. Und es gibt kein schnelles Software-Update, um das Problem zu beseitigen und zum Tagesgeschäft zurückzukehren.“

Nicht vergessen, dass ihr immer schön mit diesen dingern bezahlt, eure fernkontoführung macht und so weiter, ist ja auch viel bekwemer so… freut ihr euch eigentlich auch schon alle auf diese „selbstfahrenden“ autos, die sie euch demnächst andrehen werden?

Die eigentliche botschaft der contentindustrie

Ich finde es ja immer wieder schön, wenn die medien der contentindustrie auch noch dem letzten treuen kunden klar machen, was die eigentlichen inhalte ihrer machwerke sind:

Die Frontseite der Samstags-NZZ sah anders aus, als es sich [sic!] die Leser seit Generationen gewohnt sind – nämlich seit 236 Jahren. Ein seitenfüllendes Inserat von Porsche zierte das Blatt. Nach der Werbebotschaft des Luxusauto-Herstellers folgte das eigentliche Titelblatt auf Seite 3

Und die wollen, dass man ihre drexreklame auch noch kauft!

Ja, ich weiß, ist schon etwas her, aber erst eben dank @resumer@quitter.no an mir vorbeigerauscht…