Die eigentliche botschaft der contentindustrie

Ich finde es ja immer wieder schön, wenn die medien der contentindustrie auch noch dem letzten treuen kunden klar machen, was die eigentlichen inhalte ihrer machwerke sind:

Die Frontseite der Samstags-NZZ sah anders aus, als es sich [sic!] die Leser seit Generationen gewohnt sind – nämlich seit 236 Jahren. Ein seitenfüllendes Inserat von Porsche zierte das Blatt. Nach der Werbebotschaft des Luxusauto-Herstellers folgte das eigentliche Titelblatt auf Seite 3

Und die wollen, dass man ihre drexreklame auch noch kauft!

Ja, ich weiß, ist schon etwas her, aber erst eben dank @resumer@quitter.no an mir vorbeigerauscht…

2 Antworten zu “Die eigentliche botschaft der contentindustrie

  1. Dann ist es auch keine „Content“-Industrie mehr, richtig?
    Wie wäre es mit PIPI = Product Image Placement Interactor?

  2. Wollen die Presseverleger wirklich, dass ihre Erzeugnisse verkauft werden?
    Im obigen Beispiel ist das Geschäft bereits gemacht: Porsche hat bezahlt.

    Wenn das eigentliche Geschäft mit den Inserenten gemacht wird, dann muss der PIPI nur Reichweiten- bzw. Penetranzkriterien erfüllen. Dazu reicht es vielleicht, den öffentlichen Raum vom Kiosk aus mit Schlagzeilen zuzupflastern. Ob das Zeug dann noch gekauft wird, sollte eigentlich kaum noch eine Rolle spielen.
    Deswegen sind Videowände in Stadtzentren rentabler als das Bedrucken von Papier und das Vollstopfen von Briefkästen.

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