Wort des tages

Problemfans… aöso, wenn ich so etwas machen würde, nennte man mich wohl eher einen asozjalen randalierer und sähe zu, dass ich schnell wegen aller möglicher straftaten dingfest demacht würde. Aber wenns um fußballidjoten und damit einerseits um „brot und spiele“ und andererseits um ein hochkorruptes milljardengeschäft am rande der organisierten kriminalität geht, gibts selten mal strafverfolgung. Aber dafür eben milljonen von øre aus den so genannten rundfunkgebühren, damit dieser kollektivwahn auch schön gemästet werde!

Was ich schon alles am rande mit gewaltbereiten fußballidjoten direkt neben untätiger bullerei erlebt habe! Ich weiß schon, warum ich um den ganzen fußballscheiß so einen riesen bogen mache…

Verbrechensförderer des tages

Die süddeutsche zeitung fordert die besucher ihrer webseit dazu auf, wirksame softwäjhr zum schutz der kompjutersicherheit zu deaktivieren. Ich wiederhole jetzt nicht noch einmal, warum es eine ganz schlechte idee ist, solchen aufforderungen folge zu leisten und verweise einfach auf einen etwas älteren text.

Und morgen schon im gleichen blatt: die schröckliche „cyberkriminalität“, die uns alle alle alle bedroht… 😦

Security des tages

Benutzt hier jemand ein wischofon?

„Bis vor kurzem haben wir nicht einmal über Hardware-Fehler nachgedacht und es wurde auch keine Software dafür geschrieben“, zitiert Ars Technica aus einer E-Mail des Sicherheitsforschers Victor van der Veen. „Jetzt benutzen wir sie, um zuverlässig in Ihr Telefon oder Tablet einzudringen, ohne auf eine Softwarelücke oder andere esoterischen Funktionen angewiesen zu sein. Und es gibt kein schnelles Software-Update, um das Problem zu beseitigen und zum Tagesgeschäft zurückzukehren.“

Nicht vergessen, dass ihr immer schön mit diesen dingern bezahlt, eure fernkontoführung macht und so weiter, ist ja auch viel bekwemer so… freut ihr euch eigentlich auch schon alle auf diese „selbstfahrenden“ autos, die sie euch demnächst andrehen werden?

Die eigentliche botschaft der contentindustrie

Ich finde es ja immer wieder schön, wenn die medien der contentindustrie auch noch dem letzten treuen kunden klar machen, was die eigentlichen inhalte ihrer machwerke sind:

Die Frontseite der Samstags-NZZ sah anders aus, als es sich [sic!] die Leser seit Generationen gewohnt sind – nämlich seit 236 Jahren. Ein seitenfüllendes Inserat von Porsche zierte das Blatt. Nach der Werbebotschaft des Luxusauto-Herstellers folgte das eigentliche Titelblatt auf Seite 3

Und die wollen, dass man ihre drexreklame auch noch kauft!

Ja, ich weiß, ist schon etwas her, aber erst eben dank @resumer@quitter.no an mir vorbeigerauscht…

Nur mal kurz angemerkt

Dass ein botnetz dazu imstande ist, einen zentralen dienstleister aus dem internetz zu kegeln und damit mal eben mit mutmaßlichem zigmilljonenschaden die geschäftsplattform von twitter, amazon, spotify, soundcloud oder netflix kurz abschaltet, das sagt euch auch, was das problem mit dieser „cloud“ sein könnte, wenn ihr mal kurz drüber nachdenkt.

Gar nicht auszudenken, wenn sich demnächst rausstellen sollte, dass das nur gelangweilte kinder auf der suche nach etwas abenteuer waren! Es ist nicht so schwierig und erfordert kein riesiges können, geräte mit wohlbekannten sicherheitslücken zu übernehmen, und das internetz wird mit solchen geräten vollgerümpelt, weil irgendwelche verantwortungslosen krämer jedem klopapierabroller eine IP-adresse und einen internetzdienst geben wolen. (Hej, leser, kriegt dein scheißhändi eigentlich sicherheitsaktualisierungen, oder verlierst auch du die gewährleistung und riskierst es, dein wischofon zu bricken, wenn du dich selbst drum kümmerst, weil es sonst keiner mehr tut?)

Nicht, dass ihr es erst merkt, wenns zu spät ist.

Kennt ihr den schon?

Wisst ihr, woran der sowjetische „sozjalismus“ gescheitert ist? Marcus Hammerschmitt erklärt es euch in der telepolis: Daran, dass die russen wegen machtspielen im herrschaftsapparat kein eigenes internetz hingekriegt haben, dass dann die wirtschaft voranbringt.

Was diese bestechende analyse ignoriert: bis weit in die mitte der neunziger jahre hinein spielte das internetz in der westlichen wirtschaft auch keine rolle; die gesamte kommunikazjon lief über post, telefon, telex (örks!) und fax…

Hej, ist ja eine tolle idee, den kapitalismus überwinden zu wollen. Aber mit solchen blindflecken im hirne, die eine zur verherrlichung des „sozjalismus“ hilfreiche verdrängung und verblödung aufrechterhalten, wird daraus nix.

WördPress des tages

WordPress*in 4.7 kommt *kotz!*

Ich wünsche den leuten, die solche ideen durchdrücken, dass sie blind werden und sich ihre eigenen papiergeborenen schriftsprachlichen konstrukzjonen von einem kompjuter vorlesen lassen müssen, um darin zu navigieren. (Und wer jetzt trollen mag und meint, dass meine hier gepflegte rechte gutschreibung ein ähnliches problem habe: hat sie nicht, weil ich sie vorsätzlich sehr fonetisch entworfen habe. In vielen fällen ist das ergebnis einer sprachausgabe durch eine softwäjhr sogar besser als bei der dudenrechtschreibung. Wer einen feierfox hat, hat ja sprachausgabe und kann einfach mal den vergleich machen. Erst einen text aus diesem rotzeblog verlesen lassen, und dann einen text eines typischen genderpolitbüros. Kostet nix außer ein paar minuten lebenszeit. Manchmal sollen sich ja auch die augen öffnen, wenn man hört…)

Zum glück braucht man die deutsche übelsetzung nicht, wenn man englisch kann — und zum glück kommt das englische ohne ein grammatikalisches geschlecht aus, so dass es niemals zu derart absurden schreibweisen kommen wird, wenn sich p’litische ambizjon eine rechtschreibung sucht.

Mittelalter 2.0 des tages

Fallisten

(Und wer so dumm ist und denkt, es handele sich bei derartigen kulturverneinungen um ein fernes afrikanisches problem, hat die hiesige irrazjonalität von bullschittesoterik über pseudowissenschaftlich verpackte ideologien der marke „gender studies“ oder wirtschaftswissenschaften bis hin zur „alternativmedizin“ vergessen. Immer weitergehend durch steuergeld und zwangsversicherungen finanziert. Unter der oberfläche des digitalen biedermeier mit seinen „memes“ und katzen blubbern die gehirne in käsiger selbstauflösung bei kronischer popcornvergiftung vor sich hin. Und nun etwas musik.)

„Mit linux wär das nicht passiert“ des tages

Die Sicherheitslücke (CVE-2016-5195) hätte von lokalen Nutzern dazu missbraucht werden können, Dateien zu überschreiben, für die sie lediglich Leserechte haben. Auf Linux-Systemen lassen sich so unter anderem die eigenen Nutzerrechte auf Root-Rechte ausweiten.

Die Schwachstelle existiert in ihrer aktuellen Form mindestens seit Kernel 2.6.22 – also seit über neun Jahren

Weia!

Kennt ihr den schon?

#WeAreTwitter: Initiative für ein Twitter in Nutzer*innenhand gestartet

Übrigens, werte asteriskgeschlechtliche nutzer*innen: Das fediverse ist fertig. GNUsocial läuft. Diaspora läuft. Friendica ist sogar für leute installierbar, die sich schnell überfordert fühlen; es geht etwa so leicht wie wördpress. Die softwäjhr ist frei. Greift zu! Macht etwas damit! Dafür ist freie softwäjhr da. Ihr braucht euch nicht in fremde hände zu begeben. Oder seid ihr so heiß auf zentralistische strukturen, weil da zensur und unterdrückung möglich sind und wollt nur diesen knüppel selbst in der hand haben?

Wenn dieses zwitscherchen — es ist übrigens nur ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell, das noch keinen müden dollar gewinn gemacht hat — demnächst verschwindet, ist es nicht weiter schade drum.

S/M des tages

Die FAZ so:

Facebook schlägt seinen Nutzern nicht nur Freunde vor, sondern sagt auch, worüber man mit ihnen reden soll. Wer sich komplett entmündigen lassen will, ist hier genau richtig

Ich gratuliere den tintenklexenden kwantitätsjornalisten von der frankfurter allgemeinen zeitung zu ihrer nach solchen ansagen und einsichten doch völlig folgerichtigen idee, sich endgültig vom stinkenden, spämmigen scheißfratzenbuch zu verabschieden… oder auch nicht. (Warnung: link führt zum fratzenbuch!) Wer scheißegal-geld-stinkt-nicht-und-meine-würde-ist-mir-auch-völlig-egal seine contentmonetarisierung vorantreiben will, ist da genau richtig!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!