Guhgell des tages

Könnt ihr euch noch an dieses guhgell doppelplusgut erinnern, das mit einer beispiellosen schleichwerbekampanje aller kwalitätsjornalisten in jedermenschens aufmerksamkeit gedrängelt wurde? An das bessere fratzenbuch von guhgell? An das ding, dass „don’t be evil“ scheißguhgell sogar mit erpressungsversuchen der marke pack unsere knöpfchen auf deine webseit, oder wir schießben dich so tief nach unten in den suchergebnissen, dass man da sogar eine leiche verstecken könnte durchsetzen wollte?

Nun, dass das dann doch… ähm… nicht so ein erfolg wurde, haben inzwischen selbst jene bemerkt, die es sonst nicht so mit dem merken haben. Keiner redet oder schreibt mehr über diesen rohrkrepierer. Und guhgell ist inzwischen so verzweifelt auf der suche nach einem eigenen S/M-bringer, dass guhgell offenbar mal wieder ernsthaft darüber nachdenkt, das zwitscherchen aufzukaufen.

Als Grund für Googles Interesse an dem Kurznachrichtendienst gilt dessen Datenschatz

Nun, die tollen wirtschaftsdaten einer börsennotierten klitsche ohne seriöses geschäftsmodell, die noch niemals einen verdammten cent gewinn gemacht hat, können es ja auch nicht sein. Aber eine schöne datenbank mit einem sozjalen grafen menschlicher beziehungen kann evil guhgell schon eine menge kram anstellen. Da die meisten leute wohl so blöd waren, sowohl bei guhgell als auch bei twitter ihre telefonnummer zu hinterlegen, ist eine eindeutige zuordnung der nutzerpseudonyme zu realen personen (oft mit weiteren daten aus ändräut-telefonen) in den meisten fällen überhaupt kein problem.

Ach ja, ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim zwitscherchen!

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