Äppel des tages

Äppel hat ein neues produkt. Nein, es ist kein pädd, keine woatsch und kein fohn, es ist ein buch mit äppel-reklamefotos früherer produkte für schlappe dreihundert dollar. Man weiß ja bei äppel, dass die kunden alles kaufen, auch wenns ein bisschen teurer ist. Ganz ähnlich wie bei scientology.

Immerhin ist diesmal davon auszugehen, dass die erste auflage des buches fehlerfrei funkzjoniert.

Wischofon des tages

Sicherheitsforscher haben auf in den USA verkauften Android-Smartphones eine vorinstallierte Software gefunden, die deren Nutzer überwacht. Alle drei Tage schickt sie Daten wie das Adressbuch, Nachrichten und den Standort an Server in China, wie die New York Times berichtet. Betroffen sind offenbar nur günstige Geräte in der unteren Preisklasse

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit euren kleinkompjutern, bei denen andere leute darüber entscheiden, was für softwäjhr darauf läuft! Lasst euch auch weiterhin enteignen, überwachen, verdaten und schließlich versklaven! Und zahlt auch noch geld dafür!

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Und einer noch zur US-präsidentenwahl

Bitte eventuelle getränke aus dem mund entfernen…

Wie die „Washington Post“ berichtet, setzte Clinton bei ihrer Kampagne auf einen komplexen Computeralgorithmus. Der Algorithmus Ada, der nach der britischen Programmier-Pionierin Ada Lovelace benannt ist, spielte bei jeder strategischen Entscheidung der Clinton-Kampagne eine wichtige Rolle […] Der Algorithmus wurde mit riesigen Datenmengen von Umfragezahlen und Wahlbeteiligung beim „early voting“ gefüttert. Auf Grundlage der Daten führte der Computer täglich 400 000 Simulationen durch, wie das Rennen gegen Trump aussehen würde

Wisst ja, wenns scheiße gelaufen ist, war der kompjuter schuld. Das hat überhaupt nichts…

Offensichtlich ist seit dem Erfolg des Statistik-Gurus Nate Silver, der 2012 das Wahlergebnis in allen Bundesstaaten korrekt voraussagte (und diesmal grandios falschlag), eine solche Datengläubigkeit verbreitet, dass sich Politiker Rat von Maschinen holen

…mit der dummheit von menschen zu tun, die aus „big data“ eine neue religjon machen. Ich finde dieses scheitern eines zur kampanje gewordenen, faschistoid-datenesoterischen menschenbildes, das menschen nur noch als berechenbare laufroboter mit vorhersagbaren verhalten betrachtet, übrigens sehr schön. Und ich hoffe, dass die ganzen scheißwerber davon hören.