Und einer noch zur US-präsidentenwahl

Bitte eventuelle getränke aus dem mund entfernen…

Wie die „Washington Post“ berichtet, setzte Clinton bei ihrer Kampagne auf einen komplexen Computeralgorithmus. Der Algorithmus Ada, der nach der britischen Programmier-Pionierin Ada Lovelace benannt ist, spielte bei jeder strategischen Entscheidung der Clinton-Kampagne eine wichtige Rolle […] Der Algorithmus wurde mit riesigen Datenmengen von Umfragezahlen und Wahlbeteiligung beim „early voting“ gefüttert. Auf Grundlage der Daten führte der Computer täglich 400 000 Simulationen durch, wie das Rennen gegen Trump aussehen würde

Wisst ja, wenns scheiße gelaufen ist, war der kompjuter schuld. Das hat überhaupt nichts…

Offensichtlich ist seit dem Erfolg des Statistik-Gurus Nate Silver, der 2012 das Wahlergebnis in allen Bundesstaaten korrekt voraussagte (und diesmal grandios falschlag), eine solche Datengläubigkeit verbreitet, dass sich Politiker Rat von Maschinen holen

…mit der dummheit von menschen zu tun, die aus „big data“ eine neue religjon machen. Ich finde dieses scheitern eines zur kampanje gewordenen, faschistoid-datenesoterischen menschenbildes, das menschen nur noch als berechenbare laufroboter mit vorhersagbaren verhalten betrachtet, übrigens sehr schön. Und ich hoffe, dass die ganzen scheißwerber davon hören.

Eine Antwort zu “Und einer noch zur US-präsidentenwahl

  1. Apropos US of A Präsident.

    Sag mal ernsthaft in Täuschland „aber eins muss klar sein – Germany first!“

    *pruuuust*

    DEI

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