„First world problem solution“ des tages

Oh, es gibt diese drohnen. Daraus muss man doch unbedingt ein produkt für die generazjon fratzenbuch machen können:

Selfie-Sticks und Action-Kameras lernen fliegen

Übrigens: der artikel bei 20 minuten ist „sponsored“, also reines reklamegeschmiere. Sieht man zwar nicht an seiner nach normalen redakzjonellen inhalten aussehenden gestaltung, aber das passt schon und weckt hoffentlich die sinne aller menschen für die nicht so klar gekennzeichnete sonstige schleichwerbung auf presseseits. Deshalb gibts hier natürlich keinen direkten link. So gehts aus der jornalismuskrise… glauben die! Allen ernstes!

Schön zu sehen, wie der scheißjornalismus in seinen todeszuckungen jede hemmung abtut!

Abzocke des tages

Das ist nicht der postilljon. Achtung, gut festhalten!

Wer bei der Sparkasse Soest nicht das Standard-Kontomodell für 5 Euro monatlich bucht, sondern auf die Basis-Variante für 3,50 Euro zurückgreift, muss im Online-Banking „pro Klick“ zahlen. Das kostet aktuell 1 Cent pro Klick und soll in Zukunft anscheinend auf 2 Cent erhöht werden

Weil, müsst ihr verstehen, wenn ihr bei denen in die webseit klickt, löst das technische prozesse aus, für die man doch mal eine gebühr berechnen kann. Das ist doch ganz normal.

„Den menschen in der BRD geht es gut“ des tages

Kennt ihr noch die DDR? In der gab es offizjell auch nie gesellschaftliche probleme…

Armut in Deutschland
Regierung strich heikle Passagen aus Armutsbericht

Gruß auch an A. Nahles!

(Und hej, SZ, dass du das wort „armut“ benutzt, ist ein schritt in die richtige richtung, in der du am besten mal weitergehst! Aber morgen schreibst du schon wieder wendungen wie „sozjal schwach“ als p’litisch-jornalistischen neusprech für „arm“, auch wenn damit die tatsachen auf dem kopf gestellt werden. Die, die in sozjaler hinsicht „schwach“ sind — wenn nicht gar völlig und bis zur psychopatie gehend asozjal — die sind nämlich in den vorständen der DAX-unternehmen und banken, in ihren lobbyorganisazjonen, in der p’litik und in den neureichengettos, die in den letzten jahrzehnten aufgebaut wurden und sich mittlerweile wie krebsgeschwüre in das städtische leben hineinfressen und dort mit geldgewalt die menschen vertreiben. Wenn du arschloch und feind von jornalist „armut“ schon umschreiben willst, damit es nicht ganz so klingt, wie es ist, dann schreib „wirtschaftlich schwach“, denn das entspricht wenigstens den tatsachen!)

Datenschleuder des tages

Yahoo hat, wie jetzt mal bekannt wurde, im sommer 2013 die eingesammelten daten zu einer fluffigen milljarde nutzerkonten veröffentlicht — und nein, die betroffenen haben das nicht aus einer warnmäjhl von yahoo erfahren, sondern heute aus den nachrichten.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den datenschutz, der so leicht und billig überall versprochen wird! Die liste wäxt und wäxt und wäxt