Ihr könnt mich auch mal am arsche lecken!

Die süddeutsche zeitung — manchmal auch liebevoll „alpen-prawda“ genannt — will in zukunft nicht mehr verlinkt werden:

Warum sehe ich SZ.de nicht? -- Sie haben JavaScript in ihren Browsereinstellungen deaktiviert. Aktivieren sie JavaScript jetzt, um unsere Artikel wieder lesen zu können. -- Datenschutz | AGB | Impressum

Die sicherheitseinstellungen meines webbrausers lockern, weil ein scheißjornalist mich ohne technischen grund dazu nötigen will, gehört nun wirklich zu den letzten dingen, die mir in den sinn schießen.

Ohne technischen grund? Nun, so sieht die seite in einem textbrauser aus:

Darstellung des gleichen artikels im textbrauser lynx

Der artikel ist — nachdem man neun verdammte seiten navigazjons- und selbstreklamemüll durch druck auf die leertaste weggerollt hat — problemlos lesbar. Die sich in den weg stellende und hinterher von etwas javascript wieder weggemachte, seitenüberdeckende layer-kackscheiße von kwalitätsjornalisten, die alles dafür tun, die organisierte internetzkriminalität zu fördern, ist nichts weiter als eine technisch völlig unnötige überrumpelung von lesern. Die damit einhergehende verachtung der leser sollte den scheißjornalisten im vollen umfang zurückgegeben werden! 👿

Ob die stinkenden, ungewaschenen arschlöcher von jornalisten dafür haftbar gemacht werden, wenn leute ihre sicherheitseinstellungen lockern und deshalb die aktuellen bänking- und erpressungstrojaner auf ihre kompjuter installiert bekommen? Natürlich nicht. Aber dafür können sie dann schöne, klickträchtige artikel darüber schreiben, die sie mit von praktisch niemandem gewünschter scheißreklame monetarisieren. Ganz großes kino in den kleinen köpfen!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Zitat des tages

Es ist nämlich so, dass sie [Angela Merkel, m. Anm.] gar nichts durchgestrichen hat. Sie hat es unterstrichen. Wenn man einen Satz wie diesen hier löscht: „Personen mit geringerem Einkommen verzichten auf politische Partizipation, weil sie Erfahrungen machen, dass sich die Politik in ihren Entscheidungen weniger an ihnen orientiert“, dann wird doch erst ein Schuh daraus, wenn man veranlasst, dass man eben jenen substanziellen Inhalt des Satzes durchstreicht, um die Substanz gewissermaßen zu betonen. Wenn sie da durchstreicht, unterstreicht sie

Roberto J. De Lapuente

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat einen nebendschobb als schreiber beim mänätscher-magazin angenommen und verbreitet dort erkenntnisse, die neu, unerwartet, grandios und revoluzjonär sind:

In Wahrheit ist Facebook kein soziales Netzwerk, das eingerichtet wurde, um das Leben von Millionen und Milliarden Menschen zu verbessern. Es ist ein kommerzielles Wirtschaftsunternehmen, das darauf aus ist, seinen Umsatz und Profit zu maximieren und damit seine Aktionäre sowie einige wenige Leute an der Spitze immer reicher zu machen

Die welt wird nicht mehr die gleiche sein!

(Und ja, verabschiedet euch vom fratzenbuch! Am besten jetzt! Es ist nicht gut da. Ihr unterstützt asozjale, grenzkriminelle arschlöcher, die auch vor illegaler und asozjaler spämmwerbung an mit trojanischen äpps eingesammelten mäjhladressen nicht zurückschrecken. Da wundert mich beim sich weiter offenbarenden karakter dieses geschmeißes gar nichts mehr. Wer eine spur von anstand hat und deshalb damit aufhören will, einem stinkenden scheißspämmer zuzuarbeiten, findet im rest des internetzes schnell eine anleitung, wie man beim fratzenbuch kündigt. Für eine löschung der daten muss man mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit weitere schritte gehen. Das fratzenbuch löscht nicht gern.)

Korruptistan des tages

Die werkschöpfer, kreativen und urheberrechteinhaber haben jahre vor gericht gebraucht, um ihre rechte gegenüber den verwertungsgesellschaften und verlagen durchzusetzen, die verwertungsgesellschaften und verlage haben nur ein paar wochen in den dunkelkammern des reichstages gebraucht, damit der deutsche bimbestag ihnen die so erstrittenen rechte mit einem tollen neuen bimbesgesetz wieder wegnimmt.

Auch weiterhin viel spaß in der bimbesrepublik korruptistan.

Und ja, verleger: verrecken sollt ihr! Nichts ist so mächtig wie eine lobby, deren macht zum ende geht…

Danke nochmal!

RT [wisst ja, pöser russischer propagandakanal] meldet, dass die papiere des NSA-untersuchungsausschusses keineswegs von „russischen häckern“ veröffentlicht wurden, sondern von jemanden aus dem bundestag — entsprechende fantasien von BRD-kwalitätsjornalisten seien kwatsch. Auch der bummstag ermittelt wegen „verletzung des dienstgeheimnisses“ und nicht etwa wegen spionahsche, wie man dem zurzeit jeglicher russischer propaganda vollständig unverdächtigen „stoppt-putin-jetzt-spiegel“ entnehmen kann.

Nochmal: wer immer die (alles in allem ziemlich uninteressanten) neunzig gigabyte aus der geheimhaltung befreit hat: von mir dafür ein ganz großes danke! Dafür kriegst du zwar nie einen orden verliehen und musst sogar mit knast rechnen, wenn sie dich erwischen, aber du hast etwas, was dich viel mehr ehrt als urkunden und vom bummspräsidenten feierlich umgelegtes menschenlametta: du hast rückgrat.

Den torrent gibts nach wie vor bei wikileaks und an manchen anderen stellen…

(Kann jetzt bitte noch jemand mit rückgrat die selektorenlisten veröffentlichen?!)