Zitat des tages

Feminismus ist Ausdruck hyperfragiler Feminität, die eben außer ihrer Geschlechtlichkeit, welche sie immer überbetont, nichts Identitätsstiftendes anbieten kann

„Teardown“

Ich habe übrigens im ersten, schnellen Lesen statt „hyperfragil“ ganz klar und deutlich „hyperfrigide“ gelesen und hatte wegen dieses lustigen verlesers aus meiner sinngebenden psyche schnell einen völlig falschen eindruck vom kommentar.

Hat jemand geglaubt, java sei frei?

Nein, wenn oräkel — übrigens eines dieser unternehmen, die bislang alles in einem haufen rottiger scheiße verwandelt haben, was sie gekauft und angefasst haben — geld braucht, dann wird geld für die java-lizenzierung kassiert. Da muss sich doch geld holen lassen:

Java SE is free for what Oracle defines as „general purpose computing“ – devices that in the words of its licence cover desktops, notebooks, smartphones and tablets. It is not free for what Oracle’s licence defines as „specialized embedded computers used in intelligent systems“, which Oracle further defines as – among other things – mobile phones, hand-held devices, networking switches and Blu-Ray players

Zum glück sind die meisten menschen noch nicht betroffen. Bis irgendwann einmal eine wandelnde addiermaschine bei oräkel bemerkt, dass die unterscheidung zwischen händis und wischofonen doch recht unscharf sein könnte…

Es gibt übrigens vollständig freie (im sinne von Freiheit, nicht von freibier) laufzeitumgebungen, kompeiler und IDEs für programmiersprachen, die derartige entwicklungen nicht befürchten lassen. Man erkennt sie daran, dass sie mindestens unter GPL, gern auch unter einer noch freieren lizenz (wie etwa der BSD-lizenz) lizenziert sind. Die kommen aber nicht von oräkel…

Kinderfreunde des tages

Die kristliche kinderfickersekte „katolische kirche“ spielt sich jetzt als großer kinderfreund auf, hat ein kinderschutzzentrum und will eine konferenz zum sexuellen missbrauch von kindern veranstalten. Nein, nicht der sexuelle missbrauch von kindern in der kirche, sondern im internetz… weil, wissen wir ja alle, die kinder werden über die datenleitung gefickt.

Franziskus sei „sehr betroffen“ gewesen, so Zollner. Man habe gemerkt, dass er sich darüber im Klaren sei, welche Herausforderung der Kampf gegen Missbrauch im Internet darstelle

Bäh! So ein schamloses arschloch lebt, und Jesus musste sterben!

Kurz verlinkt

Essay
Verspottung der Urheber

Ich wünsche allen schaffenden auch weiterhin viel spaß bei ihrer durch übliche korrupzjon in den dunkelkammern des reichstages p’litisch durchgesetzten enteignung zugunsten irgendwelcher kopiermaschinenbetreiber (denn etwas anderes ist ein verleger nun einmal nicht). Und demnächst erzählen die p’litarschlöcher wieder in einer tollen sonntagsrede, dass es beim schutz des „geistigen eigentums“ um den „schutz der kreativen“ gehe.

Die Pressemitteilung der SPD zum neuen Gesetz titelt „Endlich mehr Rechte für Urheber“

Ja, genau so. Widerliche arschlöcher!

Ein glück, dass es in der BRD nicht viel öl gibt…

In der Region werden reiche Öl- und Gasvorkommen vermutet

Herzallerliebst auch, wie die staatsfromme tagesschau das wort „spionahsche“ vermieden hat. Solche von der US-marine ausgesetzte drohnen — die lt. der nicht in der BRD verlegten NZZ auch eigentum der US-marine sind — wollen dort gaaaaanz sicher nur ein bisschen fische gucken… :mrgreen:

Na ja, jetzt haben die chinesen wohl einmal so ein ding auseinandergebaut, die technik genau analysiert und den datenträger gelöscht und können die wanze an den weltüberwachungs-, kriegs-, folter- und mordstaat USA zurückgeben — das spart den chinesen viele entwicklungskosten. Wenn der kommende präsident in der geste eines trotzigen kindes auf fratzenbuch und zwitscherchen von sich gibt¹, dass die chienesen das dingens seinetwegen behalten können, drückt er damit nur aus, dass der eigentliche verlust nicht im wert der hardwäjhr besteht.

¹Nein, der zwitschert und fratzenbucht garantiert nicht selbst. Aber wie soll ein jornalist das ausdrücken, wo doch solche webseits immer als inbegriff des persönlichen und direkten kommunizierens verkauft werden müssen?