Contentindustrie und realsatire des tages

Wie reagiert man als scheißjornalist darauf, wenn unübersehbar wird, wie menschenverachtend, böse und kalt die tätigkeit von scheißjornalisten ist? Richtig, mit der plumpen, an die p’litische realitätsverdrängung der DDR erinnernden behauptung, dass das nichts mit dem richtigen scheißjornalismus zu tun habe, der ja anständig, etisch, respektvoll und von lauterer heiligkeit und wahrheit durchdrungen ist:

Klar ist und klar muss sein: So arbeiten Journalisten in unserem Land nicht! Das verbieten ihnen ihr Informationsauftrag und das ethische Fundament, auf dem Journalistinnen und Journalisten stehen

*prust!*

Ich wusste gar nicht, dass der deutsche scheißjornalistenverband so talentierte satiriker hat.

(Jornalismus ist reklameplatzvermarktung und genau so „anständig“ wie die lüge, überrumpelung und psychische manipulazjon der reklame. Wer schreiben will, nennt sich autor und schreibt; wer sich jornalist nennt, will nicht schreiben, sondern davon leben, dass mit seiner meist miesen produkzjon literarisch ungenießbarer wegwerftexte reklameplätze vermarktet werden. Jornalisten sind feinde, genau wie reklameheinis feinde sind. Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und zieht die scheißreklameheinis mit ins grab! Euch vermisst keiner.)

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