Datenschutz des tages

Könnt ihr euch noch erinnern, als no-SQL-datenbanken unter anderem als großer fortschritt gesehen worden, weil da keine SQL-injection möglich ist und die datenbanken deshalb viel sicherer sind?

Wenn zum ausgleich ACHTUNDSECHZIG VERDAMMTE PROZENT der installazjonen des populären no-SQL-datenbankdingens „mongoDB“ ohne passwortschutz offen ins internetz gestellt werden, nützt das freilich wenig.

Und hej, ihr ganzen idjoten da draußen, die ihr überall für ein paar dinge noch wertloser als glasperlen eure daten eingebt: so „viel“ respekt hat man im jahre 2017 vor dem (gesetzlich vorgeschriebenen) datenschutz, dass man sich traut, eine datenbank nicht einmal mit einem verdammten passwort abzusichern. Und daran wird sich so lange nix ändern, bis fahrlässige datenschleuderei endlich einmal zu weitgehenden haftungspflichten führt. Ich wäre ja für so rd. fünfhundert euro pro betroffener person. Aber das ist mit euren scheißp’litikern, die immer vom „datenreichtum“ und vom „rohstoff der zukunft“ sprechen, nicht zu machen, dass sie für ein mindestmaß an sorgfalt beim umgang mit daten sorgen. Das darf das internetz gern ein rechts- und rechtefreier raum sein.

Auch weiterhin viel spaß an den überall völlig konsekwenzenlos zugesagten datenschutz, gern auch mit heiteren siegeln! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

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