Kwalitätsjornalisten bei der arbeit

Heute erklärt uns mal spiegelonlein, wie der seriöse, fäjhknjuhs-freie, leistungsschutzrechtgeschützte kwalitätsjornalismus aussieht, der im zeitalter von fratzenbuch und zwitscherchen um werbeplatzvermarktung buhlt:

Heute Vormittag wurde in Karlsruhe das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im NPD-Verbotsverfahren verkündet. Nachrichten dieser Tragweite veröffentlicht SPIEGEL ONLINE als sogenannte Eilmeldungen. -- Wie kam es dazu, dass die Nachricht mit der falschen Schlagzeile (Bundesverfassungsgericht verbietet NPD) veröffentlicht wurde? -- Als der Vorsitzende des Zweiten Senats, Andreas Voßkuhle, zu reden begann, zitierte er zunächst den Antrag auf das NPD-Verbot. Der Antrag wurde von uns versehentlich mit dem - tatsächlich anderslautenden - Urteil verwechselt.

Ich wünsche den medien der contentindustrie auch weiterhin viel erfolg bei der vermarktung von einblendmöglichkeiten für die lüge der reklame!

Nachtrag: zeitonline wollte auch gaaaaanz schnell sein!

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