Worauf haben wir alle ganz sehnsüchtig gewartet?

Richtig! Auf „ribbons“ für libreoffice haben wir gewartet!

Mann, bin ich froh, dass windohs acht das größte meikrosoft-desaster seit BOB war und dass sich nicht die kacheln als nutzerschnittstelle durchgesetzt haben. Sonst hätten wir jetzt libreoffice mit kacheln.

Auch weiterhin viel spaß mit freien projekten, die alle fehler von meikrosoft nachmachen!

Glaubt hier jemand, das internetz sei unzensiert?

Deutsche Suchmaschinen sperren mehr als 4.500 Websites, welche von der Bundesprüfstelle indiziert und in eine „Liste jugendgefährdender Medien“ aufgenommen wurden. Diese Sperrliste bleibt geheim

Was im wort „deutsche suchmaschinen“ etwas verborgen bleibt: damit ist zum beispiel guhgell gemeint. Und was es nicht gibt: auch nur einen einzigen wissenschaftlichen nachweis, dass der anblick eines schwanzes, einer möse, eines nippels oder eines geschlechtsverkehrs die entwicklung von kindern und jugendlichen in irgendeiner weise beeinträchtigen könnte. Das ist nur eine immer wieder vorgebrachte bullschitt-behauptung, vermutlich von regelmäßigen kinderfickern, die großes eigeninteresse daran haben, dass kinder über sex schamvoll schweigen. Und die begründung dieser behauptung ist im wesentlichen religjös. Hier in der BRD wird das internetz aus religjösen gründen zensiert…

Demnächst…

Demnächst werden sich horden von idjoten hinsetzen und kohd in ihre webseits aller art verbauen, nur damit das fratzenbuch zur passwortzentrale des internetzes wird. Na, das wird aber ein fest für kräcker aus der organisierten kriminalität und aus den US-geheimdiensten! 😦

Das ist übrigens das gleiche fratzenbuch, das von diaspora-pod-betreibern mit API-verbindemöglichkeit zum fratzenbuch-konto nach gutsherrenart einen zugriff auf profildaten verlangt hat — also genau das, was mutmaßlich ein großteil der nutzer des diaspora-netzwerkes verhindern will.

Mal schauen, wann die große, desinformierende PRessekampanje anfängt, dass passwörter voll unsicher sind und dass man doch lieber alles übers fratzenbuch machen sollte, aus sicherheitsgründen, versteht schon und wollt ja nicht gehäckt werden. Kann sich nur noch um ein paar wochen handeln.

„Cloud“ des tages

Gut, bei github und gitlab redet keiner von „cloud“, aber es ist natürlich die gleiche idee: legt alles irgendwo auf den rechnern anderer leute ab. Ist nur scheiße, wenn man kurz die sonne scheint und sich die wölklein auflösen:

Gegenwärtig ist der Softwareprojekt-Hosting-Dienst GitLab.com nicht erreichbar. Der Grund liegt offenbar darin, dass einer der in den Niederlanden beheimateten Administratoren des Systems gestern einen leeren Ordner entfernen wollte, da er in ihm den Grund für Replikationsprobleme der zum Einsatz kommenden PostgreSQL-Datenbank vermutete. Der Admin war jedoch auf einem anderen Computer angemeldet, als er dachte, wodurch er wohl statt des Ordners die gesamte Produktionsdatenbank gelöscht haben muss

Huuups! 😀

Na, die werden aber hoffentlich bäckups haben…

Leider versagten in der Folge anscheinend auch etliche Backup-Mechanismen. Das Backup der PostgreSQL-Datenbank konnte zum Beispiel nicht zum Laufen gebracht werden, da die Binaries zum Starten nicht mehr mit der aktuellen Version kompatibel waren […] Auch das Testen der Datenwiederherstellung scheint in jüngster Zeit stiefmütterlich behandelt worden zu sein

Arrrrgh! 😦

Ich wünsche den armen schweinen von admins eine störungsfrei funkzjonierende kaffeemaschine. Könnt ja ein bisschen singen:

Yesterday
All those backups seems a waste of pay
Now my database is gone away
Oh yesterday came suddenly… :mrgreen:

Jetzt aber genug des spottes! So ein fehler kann wirklich schnell passieren, denn ein xterm sieht aus wie das andere (deshalb hat man meist den hostname im prompt, um überhaupt eine schangse zu haben), und wenn dann auch noch bimmeling ein telefon klingelt und man zwischendurch etwas anderes macht, dann geht die eingabe schon einmal direkt und ohne umweg über die augen aus dem kopf des admins ins falsche xterm. Und dass die zurückspielbarkeit eines bäckups nicht so regelmäßig überprüft wird, wie das erforderlich wäre, ist leider ein standard. Solche sicherheitsmaßnahmen kosten geld, bringen aber keinen umsatz, so dass man den profit erhöht, wenn man daran spart. Ich bin mir sicher, dass die daten in den nächsten stunden mit der brechstange wiederhergestellt werden, aber nervenschonend wird das für die admins nicht. Die waten gerade durch scheiße.