Gender-zahlenspiel und fäjhknjuhs des tages

Kannste dir mal wieder gar nicht selbst ausdenken, sowas! Das gender-zahlenspiel des tages ist der von scheißjornalisten aller art (einschließlich ZDF-scheißjornalisten) behauptete rückstand der frauen gegenüber den männern in der rentenhöhe. Einmal ganz davon abgesehen, dass ich nicht daran glaube, dass die längere rentenbezugsdauer durch das längere leben der frauen beim flinken „ausrechnen“ des gewünschten ergebnisses berücksichtigt wurde, stinken die von scheißjornalisten zu propagandazwecken verbreiteten zahlen schon bei einfachsten überprüfungen zum himmel:

Am 1. Februar 2017 melden diverse Online-Medien (u.a. ZDFtext 137) über eine Rentenstudie: „Der Studie zufolge erhielten westdeutsche Männer 2014 im Schnitt monatlich 994 Euro und damit 418 Euro oder 42 Prozent mehr aus der Gesetzlichen Rentenversicherung als die Rentenempfängerinnen.“ (Hervorhebung durch BaSta) Eine seltsame Berechnung: Wenn westdeutsche Männer eine durchschnittliche Rente in Höhe von 994 Euro erhalten und westdeutsche Frauen eine um 418 Euro geringere Rente, dann erhielten Frauen eine durchschnittliche Rente in Höhe von 576 Euro (994 Euro minus 418 Euro). Wenn dies zutreffen sollte, dann erhielten westdeutsche Männer nicht „42 Prozent mehr .. als die Rentenempfängerinnen“ wie es in diversen Online-Meldungen heißt, sondern etwa 73 Prozent mehr als westdeutsche Frauen. (418 mal 100 dividiert durch 576 = etwa 73) Oder gibt es inzwischen auch schon eine „alternative Mathematik„?

Tja, mit jornalisten, die sich mit der bedienung eines taschenrechners auskennen, wäre das nicht passiert… :mrgreen:

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2 Antworten zu “Gender-zahlenspiel und fäjhknjuhs des tages

  1. Im zweiten Schritt wird dann vorgeschlagen, die Renten rhythmisch um 20% zu erhöhen und dann mangels Geldern gleich wieder um 20% zu kürzen, und diesen Zyklus sehr oft zu wiederholen. Was dabei herauskommt, sollte sich jeder klar machen können, der mit dem Dreisatz vertraut ist.

  2. Wenn Du jetzt Finanzminister wärst, könntest Du ja anbieten, Rentenempfängern, die über der Durchschnittsrente liegen, 20% wegzunehmen, und den anderen die Rente um 20% zu erhöhen. Besser noch mehrmals. Die Differenz kommt dem Staatshaushalt bzw. dem Schuldendienst zu Gute.

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