BRD-staatsrundfunk des tages

Ich habe der Sache auch keine hohe Bedeutung zugemessen. Ich habe sie zwar als eine neue Episode im Propaganda-Müll und subversiven Parteienwahlkampf von ARD und ZDF eingeschätzt, aber Herrje, tun die das nicht ständig

Mit voll veröffentlichtem zensurversuchs-abmahnschreiben. Nicht, dass das wegkommt

Auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der „rundfunkgebühren“, die eine steuer auf das wohnen geworden sind!

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7 Antworten zu “BRD-staatsrundfunk des tages

  1. Oh. Mal wieder (für mich) ein klasse Artikel von Herrn Danisch!

    […]Die wollten mich kaltstellen.[…]

    Das sehe ich auch so, oder so ähnlich.

  2. Jau, da wird das Lesen zum Genuss. Sind zwar wieder einige der logischen Kurzschlüsse drin, die der Danisch seltsamerweise immer nur bei Anderen findet, aber viele Punkte sind so schön herausgearbeitet, dass der ganze Artikel ein Lesezeichen verdient hat. Besonders wichtig:

    Ich habe dann innerhalb der Frist geantwortet, aber die gewünschten Erklärungen natürlich nicht abgegeben, stattdessen bis Sonntag Strafanzeige wegen versuchten Betruges und versuchter Erpressung, Beschwerde bei der Anwaltskammer, Beschwerde beim MDR, an den Fernsehrat und den Verwaltungsrat und Schutzschriften bei den einschlägigen Landgerichten eingereicht.

    Schutzschriften gegen die berüchtigten einstweiligen Verfügungen, und den Rest, damit die Angreifer einen Anreiz erhalten, ihre Masche nicht so breit auszurollen.
    Leider ist dieser Aufwand wohl nötig und angemessen angesichts des Abmahnwahns. Ob er wirksam ist, kann man eigentlich nur hoffen. Jedenfalls alles Gute dem Herrn Danisch bei der Sache.

      • Wenn er Glück hat, einen guten Anwalt und einen gut gelaunten Richter auf seiner Seite, dann kann er das gewinnen. Ansonsten sehe ich da schwarz.

        Was er anscheinend immer noch nicht begriffen hat, Zitat:

        […]Und Grundrechte schützen den Bürger gegen den Staat.

        Der MDR als Teil des Staats will diese Grundrechte für den Staat als Abwehrrecht gegen Bürger einsetzen.

        Das muss man sich wirklich mal klarmachen, was da inzwischen abgeht: Grundrechte als Abwehrrechte des Staates gegen den Bürger. […]

        Durch das System der repräsentativen Demokratie wird die Staatsmacht und damit die Eliten vor dem Volk geschützt und das ist seit Aristoteles Thema, wie man denn dem Volk vorgaukeln kann, dass alle Macht von ihm ausginge, es aber tatsächlich gar nicht so ist.
        Ich empfehle dem Herrn Mausfeld aufmerksam zuzuhören, wenn man kein dummes Lamm bleiben will. Z.B. hier: https://youtu.be/nELNwj2xELg?t=9m58s
        Es gibt aber noch weitere Vorträge von im wie z.B. „Warum schweigen die Lämmer?!“ oder auch ein „Gespräch mit ihm bei KenFM“.

        Wenn ein einschlägiges und wichtiges Interesse besteht, den Herrn Danisch wirklich kalt zustellen, dann wird er diesen Prozess mit einer hohen Wahrscheinlichkeit verlieren.

        Aber hey….. Es tut mir ja sorry wenn ich so etwas tippe, aber am besten immer weiter „träumen“ vom Rechtsstaat und der Gesetze für und vom Volk. Der Schein muss ja auch gewahrt bleiben und so kann man zumindest immer noch hoffen.

        • Ich habe mir gerade einen anderen Vortrag von Herrn Mausfeld angeschaut und ich will mit Nachdruck nahelegen, sich die Zeit zu nehmen diesen Vortrag komplett anzuschauen. Dennoch will ich auch dazu sagen, ängstliche Lämmer sollten es ggf. nicht anschauen, denn es können mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Weltbilder zerbrechen.

          Passend zur repräsentativen Demokratie habe ich aber schon mal an die Stelle wo er darauf näher eingeht vorgespult:

  3. Bemerkung am Rande:
    Ich habe bei einer Reihe von Zivilprozessen Stellungnahmen einer Seite mitverfasst. Anfangs habe ich mir eingebildet, dass es etwas bringen müsste, auf Argumentationsfehler der Gegenseite hinzuweisen und die Folgerichtigkeit des eigenen Antrags darzulegen.
    Das ist wohl auch nötig; zumindest wird von den Streitparteien eine vollständige Argumentation verlangt, bevor es zur ersten mündlichen Verhandlung kommt. Argumente erst dann nachzureichen, wenn es brenzlig wird, könnte von der Gegenseite als verspätetes Vorbringen abgelehnt werden.
    Aber Logik-Argumente sind nicht hinreichend. Meine Erfahrung aus den Verhandlungen besagt, dass Logik einen Richter überhaupt nicht beeindruckt.
    Mittlerweile ahne ich, warum.
    Logik ist nur dann zwingend, wenn sie in einem widerspruchsfreien System angewendet wird.
    In einem widersprüchlichen System hingegen kann man jede beliebige Aussage logisch „beweisen“. Und auch ihre Negation. Im gleichen System.
    Anscheinend haben sich Richter darauf eingestellt, dass das Rechtssystem widersprüchlich ist. Dementsprechend geben sie nichts auf Logik. Sie wissen, dass selbst der idiotischste Antrag logisch abgesichert werden könnte, wenn sich die Anwälte nur genügend Mühe geben würden.
    Die Anwälte wiederum wissen, dass die Richter das wissen, und deswegen machen sie sich gar nicht erst die Mühe, sauber zu argumentieren. Zumindest habe ich unter vielen gegnerischen Schriftsätzen kaum jemals ordentliche Argumentation gefunden. Die saubersten stammten stets von juristischen Laien.
    Wie ein Richter seine Entscheidungen trifft, kann ich nicht einmal erahnen. Aber wenn sie gefallen ist, lässt sich auch ein Begründungspfad dafür finden. Das ist, was Herr Danisch „Begründungsfindung“ nennt. Meinem Eindruck nach muss das so sein, denn so blöd, an eine tatsächliche Widerspruchsfreiheit des Rechtssystems zu glauben, darf ein Jurist wohl nicht sein.
    Wie auch immer, dieser Aufgabe der Begründungsfindung entledigen sich die Gerichte in der ersten Instanz meistens lustlos und mehr schlecht als recht.
    Es gibt ja auch wenig Anreize, es besser zu machen. Die erste Instanz scheint sich angesichts der Vielzahl von Streitfällen nur noch als Spamfilter vor der zweiten Instanz zu verstehen; die Masse der erledigten Fälle zählt mehr als die Klasse der Erledigung. Erst in den höheren Instanzen kann man gelegentlich erleben, dass Überlegungen über die Bedeutung und den Sinn von Paragraphen und über ihre Beziehung zum vorliegenden Fall angestellt werden.

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