c’t-Tripp der woche

Die c’t — einst ein geachtetes fachmagazin aus dem heise-verlach — macht mit solchen tollen, nur wenige monate verspätetet kommenden „tipps“ der woche nebst lächerlichen hinweises auf die achttausend weiteren tollen windohs-tipps einen klaren und zielstrebig wirkenden tripp in richtung niwoh der kompjuterbild-leser. 😦

Tja, ihr da in der karl-wiechert-allee, irgendwann ist jeder hart erarbeitete gute ruf verbraucht, wenn man so einen schrottigen kwantitätsjornalismus macht. Sogar eurer.

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Und nun zum spocht

Ein kleines symbolbildchen: wintersport im ziemlich schneelosen winter des jahres 2017. Viel spaß bei der stundenlangen dauerwerbesendung mit durch den hingepumpten schnee laufenden menschlichen litfasssäulen voller scheißreklame für zeugs, das nix mit spocht zu tun hat und die die reklame am rennbahnrand zuweilen mal kurz überdecken. Das geschäft lohnt sich, weils immer noch idjoten gibt, die sich mangels ideen zur besseren lebenszeitverwertung so eine kranke kackscheiße angucken.

via @benediktg@gnusocial.de

Technischer fortschritt des tages

Gemäß planungen von siemens gibt es im jahr 2019 eine fabrik, in der die autos vom band rollen, ohne dass ein mensch dort seine begrenzte lebenszeit mit arbeit verschwenden muss. Und morgen labern die rückwärtsgewandten, mittelalterliebenden scheißp’litiker und ihre meist jornalistischen speichellecker wieder von der vollbeschäftigung und davon, dass man den hartz-IV-terror noch viel härter machen muss, damit jeder entweder um arbeit bettelt oder sich einfach selbst umbringt. Denn sozjal ist, was arbeit schafft, und arbeit macht frei.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat als studierter wirtschaftsinformatiker zu seinem eigenen erstaunen rausgekriegt, dass die arbeit in einem großen callcenter schlicht unmenschlich ist, und als die welt ob dieser offenbarung desinteressiert weitergähnte, hat er gesagt, dass es sich um die callcenter von äppel handele… und damit ists ein tema für ein kaufi-kaufi-buch (für nur noch zweiundzwanzig øre) und den klicki-klicki-kwantitätsjornalismus geworden, diesen köder für das werbebanner.

Übrigens: sowohl golem als auch heise scheinen die PResseerklärung von prof. dr. Offensichtlich einfach ein bisschen umformuliert zu haben, um nicht sich ganz so viel arbeit mit ihrer buchrezensjon zu machen. Ich hätte allerdings auch keine lust gehabt, den schinken durchzulesen, wenn ich mich als mies bezahlter textarbeiter der aufgabe zu entledigen hätte, dazu einen langen artikel zu verfassen.

Papst des tages

Hat hier jemand den papst Franze für halbwegs erträglich gehalten, weil er zuweilen ein paar kalenderweisheiten von sich gibt, die nicht vollständig kopfentkernt klingen? Nun, der ist und bleibt so katolisch, dass er sogar pope geworden ist. Und genau so ist sein weltbild:

Papst Franziskus hat den Einsatz von Exorzisten als unverzichtbar bezeichnet

Wer in der neuzeit schläft, droht im mittelalter aufzuwachen.