Zahlenspiel des tages

Kurz erklärt: wie man die menschen in der BRD für eine propagandistisch wertvolle statistik aus der ungleichheit von menschen eine armut von menschen macht, auf dass es die ganze jornallje so abschreibe. „Daily hirnfick“ wie üblich.

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4 Antworten zu “Zahlenspiel des tages

  1. Jau, die Armen sind gar nicht arm, die arbeiten alle schwarz und wenn sie sich ihre Möbel bei Ikea kaufen und selbst zusammenbauen oder ihre Hütte selbst streichen, dann rechnen wir das mal als Einkommen. Und dann bezahlt der Staat den Kindern dieser Schnorrer auch noch das Studium! Unmöööglich!

    • Das vorgeschlagene Hinzurechnen von Entlastungen hat auch mich gestört. Wer so etwas tut, muss auf der anderen Seite nämlich auch fiktive Lebenshaltungskosten dagegen stellen: Renovierungen stets veranschlagen wie Handwerkerbetriebe, Ausbildungskosten stets veranschlagen, egal ob sie die Betreffenden wirklich etwas kosten oder nicht. Kranken- und Pflegeversicherung. Aber an Kosten, fiktiv oder real, wird in dem verlinkten Rant gar nicht gedacht. Das Wort taucht da gar nicht auf.
      Und wenn man staatliche Zuwendungen, die nur an Bedürftige gehen, als Einkommen rechnet, dann muss einem auch klar sein, dass man nicht die Bedürftigkeit erfasst, sondern nur das, was davon nicht gedeckt worden ist.
      Was zutrifft, ist, dass der Armutsbericht nicht die Armut im Sinne von Bedürftigkeit meint, wenn er die 15,7% nennt. Aber die vorgeschlagenen Erfassungskriterien tun das auch nicht. Mein Eindruck ist, dass da jemand repetiert, was er über die Berechnung des Volkseinkommens gelernt hat. Andere Baustelle.

    • Allerdings. Das ist einfach nur Bullshit von Ökonomen. Aber selbst da muss er mir das mal auf einer Bilanz zeigen, wo man denn diese fiktiven Einnahmen eintragen soll. Allenfalls mit Tricks haut das hin, aber auch das kann man bezweifeln.

      Und demnächst haben auch die Leute, die sich gern mal mit dem Zeug aus dem Müll ernähren (containern genannt) deshalb Einnahmen und müssen dafür Steuer abführen.

      • Einen hab ich noch. Ich wasche mich selbst und ziehe mich selbst an und hab deshalb Einnahmen, die natürlich einer Fachkraft für waschen und anziehen entgehen 😆

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