Berliner problemlösung des tages

In berlin verschimmeln die schulen. In berlin verrottet die infrastruktur. In berlin gibt es straßen in einem zustand, als wäre der zweite weltkrieg erst vor ein paar wochen beendet worden. In berlin ist die s-bahn glückssache. Da muss die amtierende berliner regierung doch unbedingt mal ein p’litisches programm vorantreiben, das einen ruck durch das reichshauptslum gehen lässt. Und in der tat, wo die macht ist, lassen die beglückungsideen nicht auf sich warten:

Berlin plant Vorstoß im Bundesrat für gendergerechte Verkehrsschilder. Aus „Verkehrshelfer“ wird „Verkehrshelfende“

Bei solchen handelnden in der p’litik_in mit derartigen schwerpunkt_innen kann es ja nur beschleunigt nach vorne gehen! Huch, da kommt ein abgrund? Egal! :mrgreen:

Hej, berliner verkehrsschildgerechtmacher! Ist euch eigentlich schon einmal aufgefallen, dass die piktogramme auf den verkehrsschildern gar nicht gendergerecht sind? Nehmt zum beispiel mal das zeichen 123, arbeitsstelle, das eine_n mit schaufel_in bewaffnet_e bauhelfer_in bei maschinell nicht unterstützten erdaushubarbeiten zeigt. Der, die oder das arbeitende trägt noch gar keinen absurden rock wie die kindesentwicklungsverhinderin auf zeichen 239, sondern darf so richtig prolle genderungerecht ein mann sein! Das könnt ihr doch nicht so lassen! Oder wollt ihr etwa diesen fiesen maskunazis recht geben, die immer wieder davon sprechen, dass sich männer in körperlich zersetzenden arbeiten kaputt machen können, während frauen mit dem goldenen förderungslöffel im munde geboren werden und fern von jeder verschleißenden arbeit überall bevorzugt werden? Das könnt ihr doch nicht wollen, oder?

(Wer meint, dass das absurd klingt: hier in hannover gab es vor ein paar jahren mal eine dieser provinzpossen, weil das fahrrad, das als sinnbild auf radwegen markiert ist, ein herrenrad ist — und es wurden ein paar damenräder auf die radwege gemalt. Diese sind aber gar nicht in den abbildungen zur straßenverkehrsordnung als sinnbild des radverkehrs vorgesehen und könnten mit dem sinnbild für ein mofa verwexelt werden… wisst schon, tolle taten und viele bedeutungsschwere worte von gerechtigkeit und sichtbarkeit der frau, großer sturm in der provinzpresse und in den wassergläsern des bau- und verkehrsausschusses, ein paar jahre später kam das in der straßenverkehrsordnung vorgesehene symbol wieder überall zurück und niemanden hats mehr gestört, nachdem genug gras über die superhyperwichtige „diskussjon“ gewaxen ist. Übrigens verschimmeln auch hier in hannover die schulen. Immer noch. P’litik heißt: mit dem schlimmsten überleben! Jornalismus heißt: jeden tag ins gehirn gefickt werden, damit man glaubt, p’litik löse existierende probleme, statt sie künstlich zu schaffen. Immerhin funkzjoniert in hannover im gegensatz zum reichshauptslum der nahverkehr recht gut…)

Ich wünsche allen menschen und menschinnen noch viel spaß in der idiocracy! Könnt ja schon mal anfangen, eure äcker mit isotonischen drinks zu bewässern!

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4 Antworten zu “Berliner problemlösung des tages

  1. Immerhin funkzjoniert in hannover im gegensatz zum reichshauptslum der nahverkehr recht gut…)

    In meiner Erfahrung ist das eher anders herum. Ich war mit dem Berliner Nahverkehr unzufrieden, bis ich mal regelmäßig nach Hannover gekommen bin und dort erlebt habe, dass in Wohnbezirken, die nach Berliner Maßstäben nicht weit vom Stadtzentrum entfernt sind, Bustaktzeiten von 1h gepflegt werden. Seitdem weiß ich, dass die Abdeckung in Berlin doch um Einiges besser ist.

    In Berlin und nördlicher Umgebung (z. B. Oranienburg) kommt man fast immer von A nach B. Schwierig wird es manchmal zwischen 0 und 4 Uhr, da fahren nur wenige Linien. Die südliche Umgebung abseits von Potsdam ist schlechter gestellt; da gibt es Wohngegenden, zu denen am Wochenende kein Bus fährt. So etwas bin ich gar nicht gewohnt.

  2. […]mit dem Ziel, Lücken in der Straßenverkehrsordnung (StVO) zu schließen[…]

    *pruuuuust*
    Das kann man sich doch wirklich nicht mehr selbst ausdenken! Was bitte wird dadurch sicherer im Straßenverkehr, was dadurch geordneter?
    LOL Ordnung muss sein, ganz egal wie, was und warum – kann ja nicht sein, wenn noch irgend eine Tussi, bzw. Tusser im Straßenverkehr einen Herzinfarkt wegen der Maskulineninnen Schilder bekommt und dadurch ’ne Massenkarambolage mit unzähligen Toten und Verletzten ausgelöst wird. Sofort Ordnung schaffen im Schilderwald! Aber pronto!

    Da muss man sich echt fragen, welches Zeug die nehmen um solch bekloppte Klientelpolitik aus dem Hut zu zaubern. Und. Vor allem. Was die Leute nehmen, die das auch noch ganz toll finden.

    Rot-Grün-Versifft ist doch nur ein Hilfsausdruck für solchen Hirnriss.

  3. Ähmmmm. Das ist doch ein Aprilscherz, oder die haben den Falschen Artikel verlinkt – Genderbier sagt nichts über Verkehrsschilder.

    Ich denke, ich lass diesen Tag erst mal vorbeiziehen. Da wird man ja bekloppt, bei diesen April-Fake-News – Hauptsache über andere Reingefallene lachen – wenn’s schä‘ macht.

    • Ah jetzt ja, jetzt hab ich es auch geschnallt, das Genderbier ist nicht der eigentliche Artikel, hat nur auch hohe Wellen geschlagen LoL Wegen so etwas regen sich die Leute auf??

      Wird Zeit dass diese First-World mit ihren Problems endlich dem Erdboden gleich gemacht wird HrHr! Ich wünsch mal schön feste für den 23.11. 😀

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