Was ist das erste und wichtigste?

Was ist das erste und wichtigste, was man tun, wenn man einen neuen kompjuter gekauft hat? Richtig: man installiert ein sauberes, neues betrübssystem auf diesem kompjuter. Eines ohne die ganze bläh- und reklamescheiße, die irgendwelche arschlöcher mit marketinghintergrund vorinstalliert auf die platte gekackt haben und die man oft nur mit großer mühe wieder loswird.

Warum man das tut? Zum einen, weils den rechner besser, angenehmer und schneller macht, und zum andern, weil man nicht will, dass kriminelle oder kinder den rechner pwnen. Darum tut man das! Oder hat jemand lust, solche zeilen zu tippen, nur um die von der vorinstallierten drexscheiße aufgerissenen sicherheitslöcher zu stopfen?

Wer das Update aus Gründen derzeit nicht einspielen kann, kann die Berechtigungen der App mit dem Befehl: sc sdset pdiservice D:(A;;CCLCSWRPWPDTLOCRRC;;;SY)(A;;CCDCLCSWRPWPDTLOCRSDRCWDWO;;;BA) (A;;CCLCSWLOCRRC;;;IU)(A;;CCLCSWLOCRRC;;;SU) selbst ändern

Und da sage mir noch mal einer, linux sei (im gegensatz zu windohs) kryptisch! 😀

Eventuelle strafanzeigen gegen die marketing-heinis, die euch völlig unerwünschte kwasitrojaner auf die festplatte kacken, nimmt jede staatsanwaltschaft entgegen. Leider werden die verfahren eingestellt. Es ist die BRD hier, da gibts recht nicht für menschen, sondern für geld. Aber immerhin könnt ihr auf richtigen kompjutern noch ein sauberes betrübssystem installieren und völlig nach euren vorstellungen und möglichkeiten einrichten, ganz im gegensatz zu den scheiß-wischofonen, die von der „generazjon jamba“ gekauft werden.

TLS des tages

Na, glaubt hier noch jemand an sicherheit, weil ein kleines schlösschen im webbrauser angezeigt wird? TLS-verschlüsselung wird jeden tag ein bisschen bullschittiger und überflüssiger:

Die Internet Engineering Task Force (IETF) sieht sich von einem Entwurf für eine Spezifikation herausgefordert, die nicht weniger als „vertrauenswürdige Middleboxen“ definiert: Sie sollen ganz legitim in TLS-verschlüsselten Verkehr hineinsehen können.

Middleboxen sind transparent, also für den Nutzer unsichtbar agierende Netzwerkgeräte, mittels denen zum Beispiel Netzbetreiber den IP-Verkehr lenken, indem sie Optionen aus dem IP-Header stillschweigend löschen oder ändern

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an die kinderleichte sicherheit und verschlüsselung durch kwasiautomatismen, die kind- und analfabetengerecht durch irgendwelche piktogramme angezeigt wird! Müsst ihr dran glauben, der onkel jornalist hats euch erzählt, also ists ganz was tolles! Kommt, glaubt schon! Sind nur richtig tolle CAs im brauser vorkonfiguriert, denen jeder immer stets vertrauen kann. Und weil diese ganze scheiße noch nicht reicht, wird jetzt einfach die hintertür in der TLS-verschlüsselung als internetzstandard spezifiziert. Damit der ganze aufwand mit TLS so richtig richtig sinnlos und die kryptografie zur krüpplografie wird.

Schlangenöl des tages

Ein Virenscanner für Unternehmen und Privatanwender hat Zehntausende Dateien weltweit in Quarantäne gesteckt, weil er sie fälschlicherweise als bösartig eingestuft hat. Unter den betroffenen Dateien waren auch die Insider Previews von Windows

Und wieso wurden die fälschlich als bösartig eingestuft? Das war doch völlig korrekt… :mrgreen:

Hej, und eine luftige prise „cloud“ ist auch dabei:

Nach den Angaben war die betroffene Konfiguration des Cloud-basierten Virenscanners nur etwa 13 Minuten aktiv […] Webroot hat bislang noch keine Lösung zur Wiederherstellung der Daten entwickelt

Weil… müsst ihr glauben, mit „cloud“ wird alles besser. Hat der onkel jornalist gesagt.

Auch weiterhin viel spaß mit dem schlangenöl, das ihr an euer betrübssystem dranflanscht, weil ihr glaubt, dadurch würde euer betrübssystem sicherer!

Propaganda des tages

Dein hirnficker, der scheißjornalist, so: Es sind zwar keinerlei fakten erkennbar, die unsere angriffswarnungen mit irgendeiner substanz unterfüttern würden, aber hinter den angriffen steckt eine langfristige strategie

Gut, dass es fäjhknjuhs nur beim fratzenbuch und beim zwitscherchen gibt, sonst könnte man glatt glauben, diese kwalitätsjornalisten verbreiteten fäjhknjuhs.

Feminismus des tages

Na, glaubt hier noch jemand, dass sich der feminismus für die „befreiung der frau“ einsetze. Um diesen glauben ein bisschen zu erschüttern, hier ein erschütterndes zitat vom ende der straße jahrzehntelanger frauenförderung ohne ergebnis¹:

Wir müssen die Frauen zwingen, Führungspositionen zu nehmen

Ich wünsche euch frauen auch weiterhin viel spaß beim gezwungenwerden zu dem, was andere frauen euch als freiheit und teilhabe definieren! An euch ist die möglichkeit zur Freiheit verschwendet. Die „frauschaft“ der feminist_innen ist keinen deut besser als die herrschaft, sondern nur ihr spiegelbild und damit genau so unterdrückerisch, Freiheits-verachtend und widerwärtig wie das zum schein bekämpfte urbild.

¹Frauenförderung ohne ergebnis? hier nur ein beispiel, direkt und umschweiflos so benannt. Und dafür wird einer ganzen generazjon von kindern die kindheit durch totalitäre ganztagsverschulung geraubt! Widerlich!

Dumm&Glücklich des tages

Markenwerbung, die ich vermisse…

Ein ganz toller dienstleister für die menschstummel aus der mechanisch infantilisierten und enthirnten „generazjon jamba“ und vorkämpfer an der idiocracy-front ist unroll.me:

Das kostenlose Unroll.me bietet Nutzern an, dank Zugriffs auf das Gmail-Konto Newsletter abzubestellen. Der Dienst finanziert sich durch einen Verkauf der dabei gesammelten Daten

So werden versehentlich bestellte njuhsletter — typische äfflings-exemplare aus der „generazjon jamba“ klicken ja immer, überall, zwanghaft und ohne jegliche gehirnbenutzung, um sich anschließend über die folgen zu wundern — durch klicke-klicke-anmeldung bei einem kostenlosen dienstleister wieder abbestellt, der sich dann einmal das gesamte postfach durchliest und die so ermittelten daten zusammen mit der mäjhladresse an die reklameindustrie verkauft.

Nicht, dass im postfach noch ruhe einkehrt!

Demnächst wird es derartige angebote auch in der wirklichen welt geben. Dann kann man jemanden anders — natürlich ein völlig unbekannter mensch, den man niemals gesehen hat; mit langen geschäftsbedingungen, die man aber niemals vorher liest — seinen wohnungsschlüssel in die hand drücken, damit dieser andere nach herzenslust für einen aufräumt und man sich selbst diese mühe sparen kann. Dinge, die man hinterher vermisst, kann man einfach auf dem nächsten flohmarkt zurückkaufen. :mrgreen: