Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat unter dem pseudonym Evan Williams eine große S/M-seit aufgemacht, um zu untersuchen, was herauskommt, wenn man so intellektuell barrjerefrei wie möglich jedem menschen eine öffentlich vernehmbare stimme gibt:

Ursprünglich habe er gedacht, wenn jeder Mensch sich frei äußern und Informationen und Ideen austauschen könne, werde die Welt automatisch besser. „Ich habe mich getäuscht“, räumte Williams nun ein. Die Menschen nutzten Facebook, um Suizide, Schlägereien und Morde live zu zeigen. Auf Twitter wimmele es nur vor Trollen und missbräuchlichen Äußerungen, die ebenso wie Fake News nicht gestoppt werden könnten

Das baffe erstaunen bei laien und fachwelt könnte nicht größer sein!

Nur menschen, die zuvor in ihrem leben schon öfter einmal mit anderen menschen gesprochen und ihnen dabei auch noch zugehört haben, finden wenig neues in diesen erkenntnissen — menschen mit dieser erfahrung hätten von vornherein ein desein vorgeschlagen, das dazu führt, dass sich intelligente, hirnbenutzende und nicht allein von den regungen ihrer dummen psyche beherrschte menschen frei äußern können, während dummheit bereits am aktiv nutzenden zugang scheitert (ohne, dass das lesen verhindert wird). Wir haben übrigens immer noch den ewigen september… 😦

Allerdings wird prof. dr. Offensichtlich auch dafür kritisiert, dass seine ergebnisse eine mehr oder minder unveränderte reprodukzjon der groß angelegten, so genannten „myspace-studie“ aus den frühen nuller jahren darstellten, die ein ähnliches ergebnis hervorgebracht habe. 😀

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