Scheißpresseverleger des tages

Nur scheißpresseverleger kriegen es hin, unter einnahme großer gesten und abspulen von standardtexten voller etos und freiheitsliebe für in der türkei inhaftierte jornalisten „einzutreten“ und gleichzeitig sich aus der gleichen türkei eine handvoll judasgroschen für den abdruck von imätsch-reklame der türkei bezahlen zu lassen. Gruß auch an die springersche welt, bei der das geld auch nicht stinkt:

Für die Welt stellt sich die Situation noch ganz anders dar. Im März hatte man eine Türkei-Reisebeilage mit dem großen Logo von Global Connection im Blatt. Seit Februar ist der Welt-Korrespondent Deniz Yücel in der Türkei in Haft. Das Blatt und besonders der Chefredakteur bemühen sich glaubhaft um Solidarität und Unterstützung für Deniz Yücel, haben sogar in der Türkei Verfassungsbeschwerde eingelegt. Gleichzeitig verdienen sie daran, Märchen von der schönen Türkei zu verbreiten

Tja, das ist das geschäft der contentindustriellen scheißpresse: ein umfeld für die vermarktung von reklameplätzen zu schaffen. Der rest ist nur geste. Meist sehr schlecht gespielte geste. Und sonntagsreden. Das ist genau das pack, von dem man sich erklären lassen muss, was wörter wie „freiheit“ und „demokratie“ bedeuten: die oligarchie der herrschenden und besitzenden nebst der völligen freiheit für den polizeiknüppel, diesen zustand zu erhalten und jeden widerspruch dagegen zu ersticken.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

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