Schräger link des tages

Ein echtes UFO oder ein grusliges gespenst habe ich heute nicht anzubieten, aber wer mal einen stein sehen will, der sein gewicht verliert, während blendendhelle lichter in der nacht angehen (nein, nicht neben der autobahn), schaue sich mal dieses „beweisvideo“ mit ganz vielen einzelfotos an… nebst der ankündigung, dass die noch ein viel besseres video haben, dass sie aber nicht veröffentlichen, weil es gerade noch geprüft wird. Von einer organisazjon, die zwar auch mit schwebenden dingern beschäftigt ist¹, aber nicht gerade mit steinen. :mrgreen:

Warum haben diese spezjalexperten, die paranormale fänomene erforschen und dokumentieren, eigentlich niemals eine kamera, die in hoher auflösung einen richtigen film mitschneidet? Der scheiß kostet doch heute nicht mehr so viel…

¹Bitte nicht mit dem MUFON-CES von Illobrandt von Ludwiger verwexeln, was für mich ein klarer verein von bullschittschauflern ist. Über das US-amerikanische MUFON weiß ich nichts und habe kein urteil, wie gut, gründlich, sorgfältig und kenntnisreich dort gearbeitet wird. Meine faustregel für die (vielleicht vor-)schnelle beurteilung dieser kategorie von parawissenschaftlern: ein „UFO-experte“, der nicht mindestens neunzig prozent der ihm vorgelegten UFO-sichtungen sofort oder nach einigen nachfragen bei den beobachtern auf bekannte und alltägliche erscheinungen zurückführen und somit erklären kann und der über diesen teil seiner arbeit niemals etwas schreibt (allein schon, um bei seinem eigentlichen interesse weniger arbeit mit meldungen von gängigen fehlinterpretazjonen von flugzeugen, venus, himmelslaternen zu haben), ist ein bullschittschaufler, der teuer teuer bücher und veranstaltungen an gläubige verkaufen will.

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Eltern…

Einige eltern sind menschen, die es schaffen, dass ihre kinder wegen irgendeinem bullschitt vor lauter angst vor ihnen wegrennen. Aber freundlicherweise fängt die polizei ja irgendwann die weggerannten kinder ein und gibt sie über einen umweg (kurzer aufenthalt im rechtsfreien raum eines kinderheimes, und wenn das kind pech hat, ist das mit schlägen und folter von „freundlichen“ kristen verbunden) an die eltern zurück. Und der jornalist berichtet das, als ob es die normalste sache der welt wäre, schließlich muss er ja im sommerloch ein paar seiten vollkriegen, damit reklameplätze vermarktet werden können. Niemand fragt sich, was für zustände wohl einen zehnjährigen menschen dazu bringen, wegen irgendeines bullschitts wie einer drei im schulzeugnis vor seinen eigenen eltern zu fliehen.

Zwischen jeder verdammten zeile in diesem kurzen artikel schimmert die familäre hölle, dass es mich nur so gruselt…