Schade, aber erwartungsgemäß

Der kürzlich von Norbert Blum erbrachte und veröffentlichte beweis für P≠NP war mit hoher wahrscheinlichkeit fehlerhaft

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„Rundfunkgebühr“ des tages

Ich bin ja mal gespannt, wie der europäische gerichtshof ein paar einfache fragen des richters Dr. Sprißler beantworten wird, gebe aber zu bedenken, dass sich die antwort auf diese fragen erheblich hinziehen könnte. Sollte die inzwischen als abgabe auf das wohnen eingenommene goebbelskopfsteuer zur finanzierung des BRD-staatsfunks an EU-recht scheitern, fände ich das zumindest erfreulich.

Wer (wie ich) keine lust auf den schlechten skänn hat, hier gibts die fragen auch in textform.

Liebe „russische häcker“…

…wenn ihr wirklich in die kommende bummstagswahl eingreift, wie es unsere scheißjornalisten von der propagandafront immer wieder in ihre scheißzeitungen schreiben, dann tut mir den gefallen und macht Serdar Somuncu zum bummskanzler. Der kann auch nicht mieser als die anderen sein, aber dann schaue ich mir wenigstens die neujahrsansprachen an. :mrgreen:

Linuxkenner des tages…

Linuxkenner des tages ist der heise-verlach:

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) untersucht seit 2012 die Pseudozufallszahlen-Funktionen des Linux-Kernels (/dev/random) auf Fehler

Mit verlaub, heise: /dev/random liefert nicht-deterministische zufallszahlen mit möglichst hoher entropie, die für kryptografische anwendungen geeignet sein sollen — und ist damit gerade kein pseudozufallszahlengenerator. Der nachteil bei einer verwendung von /dev/random ists, dass die entropie aus diversen, möglich stark an rauschen erinnernden kwellen kommt und einiges an zeit benötigt, um neu gefüllt zu werden, wenn die maximal 4096 bits einmal verbraucht sind. Wer einmal einen eindruck dieser „schlafmützigkeit“ bekommen möchte, kann sich mit folgender kommandozeilen-akrobatik…

$ while :; do cat /proc/sys/kernel/random/entropy_avail; sleep 1; done

…einen Eindruck davon verschaffen, wie langsam sich die Bits auffüllen. (Wer noch nie while : als schleifenkonstrukt gesehen hat, hat wohl zu häufig mit sauberem kohd tippfreudiger progger zu tun gehabt… tatsächlich hat : den rückgabewert true, tippt sich aber schneller als true.)

Wenn verzögerungen überhaupt nicht gewünscht sind, nimmt man /dev/urandom — hier werden pseudozufallszahlen erzeugt, falls nicht genügend entropie vorhanden ist. Die kwalität ist immer noch sehr gut, aber die zahlen sind nicht völlig zufällig.

Alles in allem liest sich der artikel, als wüsste der autor nicht so ganz genau, was pseudozufallszahlen sind, schriebe aber dennoch über das tema.

Kleiner bonus: es gibt teilweise absurd aussehende vorrichtungen, um „echten“ zufall für die verwendung durch einen kompjuter zu erzeugen… 😉