BRD — eine zensur findet nicht statt

Das Buch wurde von den Regierenden der Bundesrepublik weitgehend als „kommunistisches Propagandawerk“ abgelehnt, eine weitere Auflage 1967 auf der Frankfurter Buchmesse skandalträchtig beschlagnahmt. Die Bundesregierung erklärte, die erhobenen Vorwürfe träfen nicht zu […] Spätere unabhängige Nachforschungen ergaben dann, dass die meisten Angaben – abgesehen von mehreren Namensverwechslungen – zutrafen […] In einer Rezension von 2002 bezeichnete der Historiker Götz Aly das Buch zwar als „Propaganda“, betonte aber, dass die Irrtumsquote bei den Angaben deutlich unter einem Prozent gelegen habe

Damals wie heute… nur, dass heute eben das internetz durchzensiert werden muss und dass man die „kommunistische propaganda“ jetzt „häjhtspietsch“ und „fäjhknjuhs“ nennt.

Advertisements

Lacherchen des tages

Mit viel Arbeit, Strategie und viel Glück sei man an die Adminrechte gekommen. „Sie wurden uns freiwillig übergeben.“ Die „Partei“-Mitglieder hatten über Monate glaubwürdig als überzeugte Verfechter von AfD-Positionen auftreten müssen, um sich das Vertrauen zu erarbeiten

Auch weiterhin viel spaß mit der bekwemen agitazjon und propaganda in drex-S/M-seits wie dem fratzenbuch!

Tschüss

Obwohl die idiocracy vor allem in den USA unaufhaltsam und mit mechanischer schnelligkeit voranschreitet, konnte man den leuten wohl doch nicht so oft eine völlig überflüssige und überteuerte saftpresse für überteuerte saftpakete, die man auch von hand auspressen könnte, andrehen.

Opulent ausgestattet mit fast 130 Millionen Dollar Investmentkapital wollte das US-Startup Juicero mit einer ans Internet angeschlossenen Saftpresse an den großen Erfolg etwa des Thermomix von Vorwerk anknüpfen – allein, es hat nicht sollen sein

Übrigens: was heise onlein unten in diesem artikel „organische säfte“ nennt, waren im englischen höchstwahrscheinlich „organic juices“ und damit auf deutsch sinngemäß „biosäfte“ oder „natursäfte“. Ist schon schwierig mit der sprache, ich weiß, ich falle ja auch immer wieder mal rein. Aber ein schauderhaft wortgetüm wie „organische säfte“ muss doch beim lesen irgendwie auffallen, wenn da ein paar reste von sprachgefühl sind. Ach, es ist jornalismus…

Wer verstehen möchte, warum dieser unnötige tinnef 400 dollar gekostet hat (anfangs sogar 700 dollar), keinen saft und keine anderen flüssigkeiten im mund hat und gut englisch lesen kann, kann ja mal hier einen sehr langen text über den aufbau dieser presse weiterlesen… und sich dabei ständig bewusst machen, dass es „nur“ darum geht, druck auf eine verpackung auszuüben.

Immerhin hat es massenhaft idjoten gegeben, die diesen scheiß gekauft haben. Nicht daten sind der rohstoff der zukunft, dummheit ists.

Ich gratuliere guhgell… ähm… alphabet zu seiner gelungenen investizjon in diesen saftladen! Endlich wieder was zum abschreiben nach den ganzen erfolgen!