Schon interessant…

Schon interessant, was unter äppel-benutzern so alles als trickreich empfunden wird. Wer im jahr 2017 noch nicht mitbekommen hat, dass es phishing gibt und dass man deshalb nicht in irgendwelchen mäjhls rumklickt, um danach auf irgendwelchen webseits zugangsdaten einzugeben, sollte vielleicht mal seinen hirnwartungsexperten um hilfe fragen oder andere medien als das „neue blatt“, die „bunte“ und die „freizeit revue“ konsumieren.

Lieber staat, ich bin dumm, mach mein leben sicher!

Oder glauben Sie, dass Ihr AV-Receiver, die Spiele-Konsole, der Staubsauger und all anderen die smarten Dinge in unseren Haushalten ein KRACK-Update erhalten? Träumen Sie weiter… Diese Situation wird sich auch nicht von selber ändern. Deshalb muss der Staat an dieser Stelle regulierend eingreifen. Wünschenswert wäre eine Verpflichtung der Hersteller, Sicherheits-Updates über einen Zeitraum von mehreren Jahren nicht nur bereit zu stellen, sondern auch dafür Sorge zu tragen, dass diese das Gerät erreichen

Tja, herr tscheffredaktör von „heise security“, wenn sie so doof sind, sich für ihr geld kompjuter — also programmierbare maschinen — andrehen zu lassen, bei denen sie nicht selbst darüber bestimmen können, welche softwäjhr auf diesen kompjutern läuft, dann brauchen sie halt auch einen staat, der sie vor den folgen ihrer eigenen doofheit schützt. Ein mangel an fachkenntnissen wird es bei ihnen ja kaum sein, also ist es nichts als schreiende doofheit. Und am besten schützt der mit ihrer doofheit herbeigeschriene staat sie, indem er allmächtig und alles regulierend, also kwasi entmündigend, in ihr leben eindringt… und in meines und in das leben eines jeden anderen menschen, und zwar selbst dann, wenn dieser mensch gar nicht so doof ist, dass ein solches eindringen erforderlich wäre, wenn ein mensch also weniger doof als sie ist, herr Jürgen Schmidt.

Ich finde, es wäre viel angemessener, wenn sie stattdessen einmal das benutzerhandbuch für ihr mitgeliefertes gehirn durchläsen und durcharbeiteten, sich in zuge dieser mittlerweile sicherlich ungewohnten denktätigkeit über das maß der entmündigung, gängelung und technikverhinderung in diesen ganzen „gadgets“ klar würden und dann vermittels einer entschlossenen, in tone klaren aufklärung einen wirksamen beitrag dazu leisteten, dass nicht selbst jene menschen nach eingehender psychischer manipulazjon noch konsumistisch totalverblöden, die an sich über eine normale menschliche auffassungsgabe verfügen. Mit einer tscheffredaktörsstelle bei einem großen fachverlach in der BRD haben sie dazu eine geradezu prädestinierte posizjon.

Ach, das geht nicht, weil diese verblödungsindustrie ein wichtiger reklamekunde von heise onlein ist? Und stattdessen müssen halt immer wieder schleichreklameartikel über irgendwelche „gadgets“ erscheinen? Na, dann rufen sie halt zum schutz einer handvoll werbegroschen nach der techno-DDR! Und wundern sie sich nicht über den totalitären karakter des staates, den sie selbst herbeirufen, herr Jürgen Schmidt! (Verlassen sie sich zum beispiel darauf, dass wirksame verschlüsselung bei erster gelegenheit verboten wird, aber dafür jede menge hintertüren für staatliche überwachung in jedem kompjuterprogramm für ihre doofe scheißwelt sind. Tatsächlich ist die gegenwärtige security-situazjon bereits die folge eines aufwändigen staatlichen eingriffes, wie ein gewisser Edward Snowden klar gemacht hat.) Und nein, natürlich wird es in diesem totalitären staat keine verbesserungen für ihre ganzen kuhlen „gadgets“ geben, und erst recht keine haftpflicht für sicherheitslücken. Wenn sie verstehen wollen, warum das so ist, dann guhgelln sie mal das wort „lobbyismus“ und lesen einen halben tag! Danach verstehen sie vielleicht, warum jene, die mich und sie regieren, nichts anderes als unsere feinde sind; dass sie das scheißpack sind, das unsere leben ruiniert.

Nicht daten sind der rohstoff der zukunft. Dummheit ists.

Fail des tages

Schon scheiße, wenn man als stellvertrende CDU-bummsvorsitzende seinen praktikanten die aufgabe überträgt, doch mal schnell einen „meinungsartikel“ für die befreundete presse zu schreiben, der, die oder das praktikant dann aus mutmaßlich diversen kwellen die meinungen anderer leute abschreibt und man dabei auch noch erwischt wird, so wie Julia Klöckner.

Weil „übermedien“ eine webseit von jornalisten ist, die das mit dem web nicht so richtig verstehen und deshalb nach einigen tagen ihre texte wieder aus dem offenen web entfernen und ihnen so jede zitierbarkeit und diskutierbarkeit nehmen, gibt es hier noch eine dauerhafte archivversjon.