S/M des tages

Das ich noch einmal t-onnlein verlinken würde — aber dieses wahre wort der woche hats verdient:

Unabhängig von der oft unklaren Rechtslage aber ein Appell an alle Eltern und Lehrer: Sie sollten sich ernsthaft Gedanken darüber machen, ob sie ihren Kindern und Schülern wirklich erlauben wollen, sich digital komplett nackt auszuziehen. Im analogen Leben würden bei ihnen sämtliche Alarmglocken schrillen, wenn Fremde plötzlich anfangen, sich brennend für die Aufenthaltsorte, Freunde, Vorlieben, Sorgen oder Nöte ihrer Kinder und Schüler zu interessieren

Neusprech des tages

Staatliche cräcker, die durch nichtmeldung von sicherheitskritischen fehlern einen beitrag dazu leisten, dass kompjuter aller art auch in zukunft jede menge kriminell ausbeutbarer sicherheitslöcher enthalten, heißen in der EU jetzt alternative ermittlungsbehörden.

Da könnte man diese vandalen, die in den städten geparkte autos anzünden, auch als „alternative autowerkstätten“ bezeichnen. Oder folter durch polizisten und geheimdienstler als eine „alternative verhörmetode“. Wem dann immer noch das verständnis dafür fehlt, wie hingebungsvoll und heldenhaft staatsicherheitsbeamte den staat und unser aller sicherheit (besonders aber die der geld- und grundbesitzer) schützen, der kommt in eine „alternative psychoterapie“ und wird lobotomiert. Die rechnung geht an den ehepartner oder den näxsten verwandten, damit die schwarze null gesichert bleibt. Um den rechtsstaat zu wahren, werden in allen mitgliedsstaaten der europäischen unjon „alternative menschenrechte“ eingeführt. Die alternative terrorismusbekämpfung ist ja schon seit längerer zeit üblich. 😦

Jornalismus des tages

Jornalisten, die für ihr geschmiere zur schaffung von werbeplatzvermarktungsmöglichkeiten wissen wollen, wie das internetz in der DDR so war. Mit beispielfragen einer besonders laut rummsenden kompetenzgranate ohne die geringste ahnung von dem gebiet, über das sie zu schreiben gedenkt… und morgen schreibt die gleiche extraknallgranate über wirtschaftsp’litik und übermorgen über spocht, irgendwie muss man ja die lästigen weißen flächen um die reklame ja auffüllen… 😦

Der rest des jornalismus wird mit genau der gleichen atemberaubenden kompetenz betrieben — ohne jegliche sachkunde und vorbereitung einfach diejenigen dummen fragen stellen, die einem in den sinn kommen und dann alles gehörte unrescherschiert als kwalitätsjornalismus wiedergeben. Auch weiterhin viel spaß beim lesen von jornallje-webseits und beim (immer selteneren) kauf von drexzeitungen.