Äppel des tages

Endlich können rechner nicht mehr rechnen!

Die Aufgabe „1 + 2 + 3“ sollte eigentlich nicht „24“ ergeben. Der neue Taschenrechner in iOS 11 kommt allerdings zu diesem Ergebnis […]

Bwahahaha!

Vielleicht liegt es ja an „siri“

Bwahahaha!

Aber hej, wenn die nutzer von überteuerten veräppel-fons nicht mehr richtig rechnen können, dann können sie ja auch nicht mehr bemerken, wie sie von äppel mit mondpreisen abgezogen werden. Also, liebe äppeljünger und eifohn-esoteriker: bestellt schon mal das eifohn X vor! Da funkzjoniert der äppel-taschenrechner vielleicht wieder. Bis dahin könnt ihr einfach mal rd. zehn øre für eine andere taschenrechner-äpp ausgeben, die wenigstens richtig rechnet. :mrgreen:

2 Antworten zu “Äppel des tages

  1. *rofl*

    Musst Du verstehen. Das ist die neue KI vom iShit, die flux ihre Rechenregeln selber macht 😉

    Köstlich! Rechenknechte, die noch nicht einmal einfachste Rechenaufgaben richtig lösen können.

  2. Das Beispiel zeigt eigentlich keine Verrechnerei, sondern die fundamentale Unfähigkeit, Benutzereingaben richtig zu erfassen. Das halte ich für noch schlimmer. Im Grunde ist so ein Ding unbenutzbar, auch ganz ohne Rechner.

    Apropos verrechnen: Mathematica hat auch mal Ganzzahl-Determinanten falsch berechnet. Was schon deswegen peinlich ist, weil Determinanten letztlich nicht mehr als multivariate Polynome sind: Addition, Subtraktion, Multiplikation, mehr braucht es dazu eigentlich nicht. Aber ein wirklich divisionsfreier Algorithmus ist langsamer als z.B. Gaußsche Elimination; bei letzterer muss man sich mit Brüchen herumschlagen, und die Nennerlängen explodieren dann gerne. Das macht die Rechnungen auch wieder langsam. Wenn man weiß, dass das Ergebnis in einem Bereich der Größe N liegen muss, kann man natürlich modulo N rechnen, wo Divisionen einfacher sind (wenn man nicht gerade auf eine Zahl trifft, die einen gemeinsamen Teiler größer als 1 mit N hat). Das haben die Mathematica-Progger ausgenutzt, nur hatten sie keine Lust, sich nach konservativen Abschätzungen der benötigten Größe von N zu richten, denn dann wäre der Geschwindigkeitsvorteil wohl wieder weg gewesen. Das Ergebnis war ein Algorithmus, der lediglich eine hohe Wahrscheinlichkeit gewährte, dass das Ergebnis korrekt sein würde. Nun ja, die Wahrscheinlichkeit war nicht groß genug. Überhaupt erwartet man von einem Mathe-Programm unbedingte Korrektheit, nicht bloß Wahrscheinlichkeit. Zumindest bei Determinanten. Bei Primzahltests hätte ich ja noch Verständnis, aber zumindest sollte die Irrtumsmöglichkeit in der Funktionsbeschreibung stehen.

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